Kunstkammer

Das türkisblaue Gebäude mit einem zentralen Treppenturm ist eines der berühmtesten Häuser in Sankt Petersburg. Es ist die Kunstkammer, das erste öffentliche, russische Museum, dessen Errichtung schon Peter I. geplant hatte. Sein Turm wird von einer Armillarsphäre, einem Modell des altertümlichen, astronomischen Geräts zur Koordinatenbestimmung der Himmelskörper gekrönt. Heute befinden sich unter dem Dach der Kunstkammer zwei Museen: das Peter der Große Museum für Anthropologie und Ethnographie und das Lomonosow-Museum.

Der Bau des Gebäudes nach einem Entwurf des Architekten Mattarnovi nahm lange Zeit in Anspruch. Der erste Stein des Fundaments wurde schon 1718 gelegt, aber die Bauarbeiten wurden erst 1734 vollendet. In den östlichen Teil des neuen Gebäudes wurden die von Zar Peter I. angelegten Sammlungen verlegt: Waffen, Münzen, Vogel- und Tierbexponate. Im Turm befinden sich das erste russische Observatorium und der Seziersaal. Im westlichen Teil sind die Abteilungen der Akademie der Wissenschaften mit ihrer umfangreichen Bibliothek. Der große russische Gelehrte Michail Lomonossow arbeitete fast 25 Jahre in diesem Gebäude.

Zur Zeit befinden sich einige ständige Exponate im Museum, die der Ethnografie der Völker von Afrika, Amerika, China, Japan gewidmet sind. Es gibt auch eine anatomische Abteilung, wo die in Alkohol konservierten Mißgeburten von Menschen und Tieren ausgestellt sind, z.B. ein zweiköpfiges Lamm oder siamesische Zwillinge.

Eines der bekanntesten Exponate der Kunstkammer ist der einzigartige Gottorfer Riesenglobus, der vom Mechaniker Andreas Busch nach dem Entwurf des Gelehrten und Wanderers Adam Olearius im 17. Jahrhundert in Deutschland geschaffen wurde. Auf dem riesigen Globus mit einem Durchmesser von etwa drei Meter ist eine Karte aufgetragen, durch ein besonderes Türchen kann man den Globus betreten, sich dort auf eine für 12 Menschen Platz bietende Bank setzen und den Sternhimmel sehen. Der Globus steht auf einer Achse und dreht sich um diese, was die Erddrehung versinnbildlichen soll. Von außen betrachtet, imitiert der Globus also die Erddrehung. Wenn man sich in seinem Inneren befindet, zeigt er die Sternenbewegung.

Dieser Riesenglobus ist ein diplomatisches Geschenk. Der Vormund des minderjährigen Herzogs Karl-Friedrich von Schleswig-Gottorf schenkte Ihn dem russischen Zaren Peteri m Jahr 1713. Über drei Jahre war das Gottorfer Wunder unterwegs nach Sankt Petersburg. Zuerst wurde er über das Meer in die Stadt Reval, das heutige Tallinn, transportiert und dann auf dem Schlitten ans Ufer der Newa gebracht. Es war unmöglich, einen solchen Riesenglobus ins Gebäude der Kunstkammer hineinzuziehen. Deshalb wurde er nach oben gehievt, im dritten Stockwerk befestigt und erst dann begann man, um ihn herum die Turmmauer zu errichten.

Aber der Globus stand nicht lange in der Kunstkammer. Das Gebäude brannte im Jahre 1747 aus, und nur die Metallteile und eine massive Eisernachse des Globusses blieben erhalten. Die Wiederherstellung der einzigartigen Konstruktion nahm der schottische Meister Skott in seine Hände. Es war ein Glück, dass die Beschreibung und die genauen Zeichnungen erhalten geblieben waren. Während der Restauration wurden in die Landkarte auf der Außenseite des Globusses alle neuesten geographischen Entdeckungen eingetragen und die Inschriften wurden in russischer Sprache verfasst. Sieben Jahre später empfing der Riesenglobus wieder Besucher. Aber er stand nicht mehr im Turm der Kunstkammer, sondern in einem speziellen Pavillon, der neben der Universität aufgebaut wurde.

Aber die Reise des Gottorfer Riesenglobusses war damit noch nicht beendet. Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde er in die Vorstadt von Sankt Petersburg Zarskoje Selo transportiert, bis der Zweite Weltkrieg ausbrach. Als 1944 die Rote Armee Zarskoje Selo von den Nazitruppen befreite, fanden sie dort keinen Globus. Erst drei Jahre später tauchte er in der deutschen Stadt Lübeck auf.

In die Kunstkammer kehrte er 1948 zurück. Um ihn an seinen Platz im Turm zu bringen, musste man eine große Öffnung in den Turm schlagen und den Globus mit Hilfe von Blöcken dorthin aufheben. Seine letzte Restaurierung im Jahr 2003 finanzierte das Kulturministerium Deutschlands.

МЕСТОПОЛОЖЕНИЕ ОБЪЕКТА

Информация по экскурсии "Wanderung um die Insel Vasilievsky in St. Petersburg"

Die Insel Vasilievsky ist ein historischer Bezirk in St. Petersburg, das im Delta des Flusses Neva liegt. Es wird von Bolshaya Neva und Malaya Neva Rivers im Süden und Nordosten, und durch den Golf Finnlands im Westen begrenzt.

Zwei der berühmtesten St. Petersburger Brücken, der Palace Bridge und der Blagoveshchensky Bridge, verbinden es mit dem Festland nach Süden. Die Exchange Bridge und die Tuchkov Bridge über Malaya Neva verbinden es mit der Insel Petrogradskij.

In 1715-25 Peter der Größe hat diese Insel geplant, um ein Stadtzentrum zu werden, aber jene Pläne wurden nicht bestimmt, um erfüllt zu werden. Es gibt viele Legenden, die mit der Insel Vasilievskij und seinen Gebäuden verbunden sind. Zum Beispiel, der Name der Leute von Insel Vasilievskij verkehren gewöhnlich mit einem bestimmten Mann genannt Vassily oder Basil. Die Legende sagt, dass das der Name der ersten Kanonieroffiziere eines Peters und militärischer Ingenieure, Vassily Korchmins war, der seine Artillerienbatterie hatte, um die schwedische Marine am Spieß der Insel abzuwehren, und die Briefe des Zaren gerichtet "An Vassilj in der Insel" bekommen hat.

Während der Tour werden Sie einige Legenden der Insel hören und alle seine Grenzsteine sehen. Es ist besser, die Tour vom östlichsten Tipp der Insel, (genannt “Strelka”) anzufangen, die mehrere Museen, einschließlich die Alte Sankt-Petersburger Börse sowie zwei Rostra-Säulen zeigt. “Strelka” ist ein Platz, der für Hochzeitsumzüge und Touristen populär ist. Nette Postkartenansichten auf der Stadt sind von hier offen.

Die eindrucksvollen Gebäude, die den Universitetskaya Deich entlang Bolshaya Neva linieren, schließen Kunstkamera, den Palast von Peter II, das Zwölf Universitätsgebäude, den Palast von Menshikov, die Reichsakademie von Wissenschaften und die Kathedrale von St. Andreas ein, alle Gebäude kommen aus dem 18. Jahrhundert.

Museen, Staatliche Universität und die Reichsakademie von Wissenschaften mit der Bibliothek sagen uns, dass die Insel seit den letzten Jahrhunderten Heimat der akademischen Leben gewesen ist. Es gibt sogar das Haus von Akademiemitgliedern.

Die Insel ist ein sehr romantischer Platz mit vielen Cafés und Restaurants und Panoramen von den Deichen.

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