Abschnitt. Geschichte des Tawritscheskij Palastes

Длительность: 02:12:49
Язык экскурсии: Русский
Автор: Publisher "New book"

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Am 28. April 1791 wurde im Tawritscheskij Palast der Jahrestag der Eroberung der türkischen Festung Ismail gefeiert. Der Feier wohnten die Kaiserin und das ganze weltliche Petersburg bei. Das einfache Volk wurde dabei auch nicht vergessen. Auf den Platz vor dem Palast wurden Fässer mit Wein herausgerollt sowie Tische mit Speisen aufgestellt. Zum Eingang fuhren Kutschen in einer langen Reihe. Fürst Potemkin empfing Katharina II. und noch dreitausend Gäste. Dabei war er von Kopf bis Fuß reichlich mit Diamanten geschmückt. Allein auf seinem Hut gab es mehr Diamanten, als in der Krone jedes einzelnen europäischen Monarchen. Das Abendessen wurde auf Goldgeschirr serviert. An jenem Abend brannten im Palast 140 Tausend Öllampen aus Glas und 20 Tausend Kerzen. Das Wachs dafür hatte man in Moskau gekauft.

Potemkin wohnte nicht lange im Palast. Ein halbes Jahr nach der riesigen Feier starb der Fürst auf dem Weg in den Süden. Er fühlte sich plötzlich unwohl, ließ die Kutsche stehenbleiben, bat darum, einen Umhang auszubreiten und starb kurz danach liegend am Rande der Straße. Katharina nahm den Tod von Potemkin sehr schwer. Zu seinem Andenken kaufte sie seinen Erben den Tawritscheskij Palast ab und wohnte dort für längere Zeit im Herbst und im Frühling zusammen mit ihren Enkelkindern.

Im April 1795 fand im Tawritscheskij Palast die Hochzeit von Suworows Tochter Natalja und dem Bruder von Katharinas Güstling Nikolaj Subow statt. Nach einem halben Jahr siedelte sich Suworow selbst im Tawritscheskij Palast an. Bei seiner Ankunft wurden aus den Räumen alle unnötigen Möbel und Spiegel entfernt und direkt auf dem Fußboden wurde ein Bett aus Heu gemacht. Der große Feldherr hatte sein ganzes Leben lang in Feldzügen verbracht und mochte keinen Luxus.

Als der Kaiser Paul I. den Thron bestieg, erlebte der Tawritscheskij Palast schwere Zeiten. Der Zar, der alles hasste, was irgendwie an seine Mutter und ihre Favoriten erinnerte, veranstaltete im Palast einen wahrhaftigen Pogrom. Alle wertvollen Gegenstände wurden weggebracht, sogar das Mosaikparkett. Paul ließ hier das Gardekorps zu Pferde unterbringen. Im Wintergarten wurde ein Pferdestall eingerichtet und in zwei großen Sälen -die Manege. Die anderen Räume wurden zu Kasernenräumen-. Schon nach vier Jahren sah der Palast miserabel aus. Den früheren Glanz bekam er erst wieder dank Zar Alexander I. zurück. Dort wurde der Palast wieder zu einer der Zarenresidenzen. Gewöhnlich hielten sich hier bedeutende adlige Zarengäste auf: der Prinz von Persien Hosrov-Mirza, die persische Königin Luise oder der schwedische Prinz Franz-Josef.

Anfang des 20. Jh. wurde der Palast des Zarengünstlings zu einer wahren, politischen Arena, da von 1906 bis 1917 die Sitzungen der Staatsduma Russlands im Tawritscheskij Palast stattfanden. Dieser wurde entsprechend den neuen Anforderungen umgebaut. Nach den Umgestaltungen der Innenräume hatte er seinen Glanz verloren, die Eleganz aber blieb erhalten.

Die Wahlen der ersten Staatsduma waren nicht allgemein, nicht geheim und nicht direkt. Es galt der Boden- und Vermögenszensus, die monarchistischen Parteien gerieten danach in die Minderheit. So forderten sie Abgeordneten die allgemeine Gleichheit und Amnestie für politische Häftlinge, einschließlich Terroristen. Als Folge wurde die Duma schon nach 72 Tagen aufgelöst. Die zweite Duma begann ihre Arbeit am 20. Februar 1907. Sie war aber noch radikaler, und Zar Nikolaj II. Löste sie schließlich auf. Es fiel dem Regime viel leichter, sich mit der dritten Duma zu einigen, deshalb blieb diese für die nächste Legislaturperiode von 5 Jahren erhalten, obwohl es während ihrer Sitzungen zu Auseinandersetzungen und Streit kam. Die gute Akustik des Saals ließ unerwünschte Redner übrigens durch den Beifall der Anderen verstummen.

Den Titel des Hauptradaumachers der Dritten und dann auch der Vierten Duma ging an den Staatsrat Vladimir Purischkewitsch – ein eifriger Monarchist und später auch ein Beteiligter an Grigori Rasputins Mord. Er sprach mit einer Geschwindigkeit von 90 Wörtern pro Minute, was Stenographen in Schrecken versetzte. Zudem ordnete er sich dem Vorsitzenden nicht unter, schleuderte vom Rednerpult Gläser auf die Köpfe der Abgeordneten, und wenn die Wache erschien, kletterte er auf die Schultern der Ordnungshüter und verließ so mit großem Theater die Sitzung. Als die Mitglieder der linken Fraktionen einmal am ersten Mai dem Fest der Arbeit zu Ehren rote Nelken ins Knopfloch steckten, erschien Purischkewitsch auch mit einer Nelke, aber … im aufgemachten Hosenschlitz.

Alle Minister der Zarenregierung wurden vom Zaren benannt und entlassen und waren nur ihm auskunftspflichtig. Der Duma blieb nichts anders als sich zu empören. Zwischen der Regierung und der Duma gab es permanent Streit, Anfang 1917 erreichten die Auseinandersetzungen aber ihren Höhepunkt. Im Februar wurden alle Minister verhaftet, der Zar dankte ab, und die ganze Macht ging an die Übergangsregierung mit dem Abgeordneten Kerenskij an der Spitze. Schon bei der ersten Sitzung stellte sich heraus, dass er Anspruch auf absolute Macht erhob, wodurch die Duma überflüssig wurde. Einige Monate später aber, im Oktober 1917, verhafteten Bolschewiken die Mitglieder der Übergangsregierung und ergriffen die Macht.

Am 5. Januar 1918 versammelte sich im Tawritscheskij Palast die kontinuierliche Versammlung – das Parlament, von dem das liberale Russland so lange geträumt hatte. Die Bolschewiken aber hatten nicht vor, auf die Macht zu verzichten. Die Wache stehenden Matrosen nahmen demonstrativ unerwünschte Redner aufs Korn, so dass die Abgeordneten sie ab und zu daran erinnern mussten, dass "Genosse Lenin nicht erlaubte, auf Redner zu schießen".

Alles endete damit, dass während einer der Sitzungen der wachälteste Matrose Sheleznjak einen geflügelten Satz sprach, der jedem Schüler in Russland bekannt ist: «Die Wache ist müde!». Infolgedessen wurden die Abgeordneten fortgejagt und so tagten lange Jahre vollkommen andere Leute im Tawritscheskij Palast.

Es war aber schwer sich den Palast ohne Politik vorzustellen. Im Mai 1972 wehten hier nebeneinander amerikanische und sowjetische Flaggen und hier fand auch das Treffen von Breschnew und Richard Nixon statt. Seit 1992 finden hier Sitzungen der Interparlamentarischen Assemblee der GUS-Länder, Foren, Seminare und Konferenzen statt.

МЕСТОПОЛОЖЕНИЕ ОБЪЕКТА

Информация по экскурсии "Paläste St. Petersburgs"

Während der Jahrhunderte Reiches St. Petersburg war eine großartige Stadt mit feierlichen Gebäuden, reichen und aufgeblasenen Palästen. Sogar heute kann St. Petersburg sich einer riesigen Zahl von Palästen, einschließlich einiger der großartigsten Wohnsitze nicht nur in Russland, aber im ganzen Europa rühmen.

Unser Audioführer wird Sie in die berühmtesten Paläste und Großartigen Wohnsitze St. Petersburgs bringen. Wir können mit dem Tauride Palast und Garten, einem der größten und der meisten historischen Komplexe in Russland anfangen. Dieser Palast wurde für Grigory Potemkin in einem strengen Stil von Palladian entworfen. Im 19. Jahrhundert wurde der Palast in einen Wohnsitz für das geringe Königtum umgestaltet. Es war verwendet worden, um Bälle und Ausstellungen bis 1906 zu veranstalten, als es als ein Sitz des ersten russischen Parlaments, der Reichsstaatsduma gegeben wurde.

Sie werden auch die Geschichte des Winterpalasts, des prominentesten Palasts in Russland hören.

Der Winterpalast beherrscht nicht nur physisch den Palace Square und den Süddlich des Flusses Neva, sondern auch spielt eine kulturelle und symbolische, politische Hauptrolle in der Drei-Jahrhunderte- Geschichte der Stadt. Es wurde einen Teil des Staatsklausenmuseums (Hermitage) am 17. Oktober 1917 erklärt. Jetzt werden der Winterpalast, die Klause und alle historischen Grenzsteine St. Petersburgs von der UNESCO angeworben..

Ein anderes berühmtes Gebäude ist Palast von Anichkov folgend zur Anichkov Brücke über den Fluss Fontanka. Es ist eines der ältesten Gebäude auf der Aussicht von Nevsky, die von Kaiserin Elizabeth 1741 beauftragt ist. Als der Palast vollendet wurde, hat sie ihn Aleksey Razumovsky, ihrem bevorzugten und inoffiziellen Gatten präsentiert.

Mariinsky Palast, der letzte neoklassizistische in St. Petersburg zu bauende Reichspalast, wurde zwischen 1839 und 1844 vom Gerichtsarchitekten Andrei Stackensneider gebaut. Der Palast steht auf der südlichen Seite des St Isaac's Platz gerade über die 99 Meter breite Blue Bridge von der Kathedrale des Heiligen Isaac. Der Palast wurde von Kaiser Nicholas I als ein Hochzeitsgeschenk seiner Tochter die Großartige Herzogin Maria Nikolaevna konzipiert.

Während der Tour werden Sie auch die Häuser und Herrenhäuser des berühmten Gerichtes und der militärischen Leute sehen: Das Haus von Saltykov, Der Marmorpalast, Der Palast von Vladimir, Das Schloss Mikhailovsky, Der Novo-Mikhailovsky Palast, Das Haus von Gagarin, usw. Jedes Gebäude hat seine eigene manchmal dramatische Geschichte.

Gehen Sie im Sommergarten spazieren. Es wurde 1704 durch die Ordnung von Peter dem Großen gegründet, der an der Planung davon persönlich beteiligt wurde, und gemäß strengen geometrischen Grundsätzen angelegt wird. Der Sommergarten beherbergt Marmorbildsäulen, die von Europa besonders für Russlands neue Hauptstadt, und auch zu seltenen Blumen und Anlagen, sowie Brunnen erworben sind.

Das Feld des Mars, nicht weit vom Sommergarten, hat eine lange und verschiedene Geschichte, die auf den wirklichen Anfang der Geschichte der Stadt zurückgeht. Sie werden ihm zuhören, während Sie spazieren gehen werden.

Zu Ihrer Aufmerksamkeit sind auch die Geschichten und Legenden des Ersten Engineer Brücke, der Salzstadt, des Gebäudes des Senats und der Synode, der Isakievsky Kathedrale.

Mit audio-visuellen Materialien erhalten Sie auch eine Karte, die nicht zulässt, dass Sie den Weg zu verlieren.


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