Abschnitt. Die Großfürstin Olga Alexandrowna

Длительность: 02:12:49
Язык экскурсии: Русский
Автор: Publisher "New book"

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Passanten in der Sergiewskaja-Straße konnten oft Großfürstin Olga Alexandrowna sehen, die ganz alleine spazieren ging. Es ist anzumerken, dass damals nicht nur die Hofetikette, sondern auch die strengen Moralregeln verletzt wurden, die es jungen Damen nicht erlaubten, sich ohne Begleitung in der Öffentlichkeit zu bewegen. Zar Nikolaj der Zweite war mit dem Benehmen seiner Schwester nicht einverstanden, aber er kannte ihren Charakter und widersprach nicht. Er ordnete nur an, dass ein Auto mit Fahrer der Großfürstin in bestimmten Entfernung folgte.

Die Großfürstin Olga Alexandrowna war das fünfte und letzte Kind von Alexander III. und Zarin Maria Feodorowna und die einzige «porphyrgeborene», d.h. im Unterschied zu ihren Geschwistern wurde sie geboren, als ihre Eltern den Zarenthron bereits bestiegen hatten. Olga zeichnete sich nicht durch Schönheit aus, im Gegenteil, sie war genaugenommen hässlich. Es fiel ihr schwer zu kokettieren. Sie besaß diese für viele Mädchen so typische natürliche, weibliche Koketterie nicht. Aber sie spielte nicht schlecht Geige und war eine begabte Malerin: ihre malerischen Werke zeugen von ihren überdurchschnittlichen Fähigkeiten.

Olga war 12, als ihr Vater, der mächtige Hühne Alexander III. starb und ihr Bruder Nikolaj II. den Thron bestieg. Die Beziehung der Kaiserwitwe Maria Feodorowna zu ihren Kindern war nicht besonders gut. Jedoch ist schwer zu verstehen, wovon sich Maria Feodorowna bei der Wahl des Ehegatten für ihre unattraktive Tochter leiten ließ. Die Ehe versprach weder Vorteile noch politischen Gewinn. Prinz Peter von Oldenburg, ein entfernter Verwandter der Romanow Familie, war 14 Jahre älter als seine Braut. Maria Feodorowna wusste sicher von der Vorliebe des zukünftigen Schwiegersohnes für Kartenspiel und Wein sowie über dessen homosexuelle Neigung. Es war kein Wunder, dass der junge Ehegatte die Hochzeitsnacht mit seinen engsten Freunden und Offizieren am Spieltisch verbrachte. Wie später Olga Alexandrowna gestand, wurden sie nach den 15 Jahren der Ehe zu keinem richtigen Ehepaar.

Man muss fairerweise ergänzen, dass der Prinz seiner Gattin vollkommene Freiheit gewährte. Er begleitete Olga fleißig zu allen Empfängen und besuchte manchmal sehr selten zwar ihren Salon. Es sah so aus, als ob ihm die Rolle des Mannes der Schwester des russischen Zaren ganz recht war.

Mit 21 Jahren verliebte sich Olga Alexandrowna zum ersten Mal. die Großfürstin sah einmal während der Militärbesichtigung, wie ihr Bruder Michael mit einem großen, interessanten Mann im Waffenrock des Leibgarde-Kürassierregiments sprach. «Stelle mich ihm vor» bat sie ihren Bruder. Der junge Offizier hieß Nikolaj Kulikowskij, der zwar aus einer adligen, aber keineswegs aus einer aristokratischen Familie stammte. Es war ein Wunder, dass Nikolaij von der unattraktiven, in weiblicher List unerfahrenen Olga augenblicklich und für immer erobert wurde.

Der Prinz von Oldenburg machte keine Eifersuchtsszenen. Er teilte seiner Frau ruhig mit, dass er sich um den Ruf der Familie kümmert. Deshalb sei eine sofortige Scheidung ausgeschlossen, er würde aber wahrscheinlich in sieben Jahren auf diese Frage zurückkommen. Inzwischen berief er Kulikowskij zu seinem Adjutanten und gestattete ihm, in der Stadtvilla in der Sergiewskaja-Straße zu wohnen. Die Verliebten lebten nun unter einem Dach. Der Prinz interessierte sich nicht für die Herzensangelegenheiten seiner Frau, sofern niemand etwas davon wusste.

Dieses seltsame Dreiecksverhältnis bestand bis 1914. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieg beendete dieses. Kulikowskij ging an die Front und Olga Alexandrowna erklärte ihrem Mann, dass sie vorhatte, als Rote-Kreuz-Schwester an die Front zu gehen und nie zu ihm zurückzukehren.

Das Lazarett, in dem die Großfürstin arbeitete, befand sich an der Front. Es mangelte an medizinischem Personal und die Arbeitszeit betrug 15 bis 16 Stunden täglich. Die Soldaten konnten nicht glauben, dass diese zarte Rote-Kreuz-Schwester, die sie so liebevoll pflegte, die leibliche Schwester des russischen Zaren war.

Als das Regiment von Kulikowskij einen kurzen Urlaub bekam, konnten sie schließlich heiraten – nach 13 langen Jahren des Wartens. Die Schicksalsschläge aber hörten nicht auf. Die Revolution begann und einige Romanows, die dem blutigen Morden der Bolschewiken entgehen konnten, flohen auf die Krim. Die Stimmung bei allen war niedergeschlagen. ihr Leben hing stets am seidenen Faden. Dabei benahm sich Olgas Mutter, die Zarenwitwe Maria Feodorowna, gegenüber dem neuen Schwiegersohn absichtlich verächtlich. Sie gab auf verschiedene Weise zu verstehen, dass sie nicht vorhatte, eine Person von nicht königlichem Blut in ihre Familie aufzunehmen.

Im April 1919 verließ Maria Feodorowna zusammen mit den übrigen Romanows und dem gesamten Gefolge von Freunden auf dem Militärkreuzer «Marlboro» Russland, den der englische König George für sie geschickt hatte. Die Kulokowskijs waren aber nicht dabei. Sie beschlossen, in Russland zu bleiben, denn sie hofften, dass der Schrecken der Revolution und des bürgerlichen Kriegs bald zu Ende wären. Die Familie siedelte sich in einem einfachen Dorfhaus in der Kosakensiedlung Nowominskaja an dem Fluß Kuban an, der damals noch unberührt von den Bolschewiken war. Hier bekamen die Kulikowskijs ihren zweiten Sohn. Sie lebten in schrecklicher Not. Die Großfürstin backte selbst das Brot, wusch die Wäsche und lernte, im Obstgarten zu arbeiten.

Einmal kam ein Kosak aus der benachbarten Garnison zu ihnen und teilte mit, dass in der Nähe von Nowominskaja die roten Truppen erschienen waren. Man durfte keine Zeit verlieren. Die Kulikowskijs hüllten eilig ihre kleinen Söhne ein und flohen aus der Kosakensiedlung. Es war Winter und sie mussten in verlassenen Häusern übernachten. Überall gab es Räuberbanden. Mit Glück gelang es ihnen, am Leben zu bleiben und Noworossijsk zu erreichen.

Mit einem britischen Handelsschiff verließen die Kulikowskijs zusammen mit Tausenden von anderen Flüchtlingen die Heimat für immer. Über die Türkei und Serbien erreichten sie Dänemark, wo sie sich bei ihrem Neffen, dem dänischen König Christian Maria Feodorowna ansiedelten. Aber selbst im Exil blickte die Ex-Zarin mit Verachtung auf die Kulikowskij. Wenn Olga Alexandrowna manchmal in den Königspalast zu öffentlichen Empfängen eingeladen wurde, gab man ihr unmissverständlich zu verstehen, dass die Anwesenheit ihres Mannes unerwünscht sei.

Das stille Dänemark wurde für die Kulikowskijs zu einer glücklichen Heimat. Sie kauften ein kleines Gehöft in der Kleinstadt Ballerup. Die Söhne traten in den Dienst bei der dänischen Garde ein, nachdem sie die Ausbildung in Paris erhalten hatten. Das Leben schien in einer geregelten Bahn zu sein. Dann aber begann der II. Weltkrieg. Dänemark wurde von den Deutschen besetzt. In das Haus der Kulikowskijs kamen Soldateb in deutscher Uniform. Es waren aber Russen, die aus dem revolutionären Russland geflohen waren und durch Fügung des Schicksals in der deutschen Armee dienten. Es waren keiner Kollaborateure, sie wollten nur der Schwester ihres ehemaligen Zaren ihre Ehrerbietung erweisen.

Nach dem Kriegsende aber forderte die Sowjetunion, dass Dänemark die Großfürstin ausliefert, da sie wegen Zusammenarbeit mit den Faschisten angeklagt worden war. Die dänische Regierung erklärte Olga Alexandrowna, dass sie ihre Sicherheit vor den Handlungen der sowjetischen Geheimdienste nicht garantieren konnte. Die Atmosphäre wurde immer gespannter. Nach langen Überlegungen beschlossen die Kulikowskijs, Dänemark zu verlassen und nach Kanada umzusiedeln.

Die letzte russische Großfürstin starb 1960 in einem Armenviertel in Toronto. Bei ihrer Beerdigung versammelten sich viele russische Emigranten. Die Wache beim Sarg hielten ehemalige Offiziere des Achtyrskij Regiments, dessen Ehrenpate Olga Alexandrowna war.

МЕСТОПОЛОЖЕНИЕ ОБЪЕКТА

Информация по экскурсии "Paläste St. Petersburgs"

Während der Jahrhunderte Reiches St. Petersburg war eine großartige Stadt mit feierlichen Gebäuden, reichen und aufgeblasenen Palästen. Sogar heute kann St. Petersburg sich einer riesigen Zahl von Palästen, einschließlich einiger der großartigsten Wohnsitze nicht nur in Russland, aber im ganzen Europa rühmen.

Unser Audioführer wird Sie in die berühmtesten Paläste und Großartigen Wohnsitze St. Petersburgs bringen. Wir können mit dem Tauride Palast und Garten, einem der größten und der meisten historischen Komplexe in Russland anfangen. Dieser Palast wurde für Grigory Potemkin in einem strengen Stil von Palladian entworfen. Im 19. Jahrhundert wurde der Palast in einen Wohnsitz für das geringe Königtum umgestaltet. Es war verwendet worden, um Bälle und Ausstellungen bis 1906 zu veranstalten, als es als ein Sitz des ersten russischen Parlaments, der Reichsstaatsduma gegeben wurde.

Sie werden auch die Geschichte des Winterpalasts, des prominentesten Palasts in Russland hören.

Der Winterpalast beherrscht nicht nur physisch den Palace Square und den Süddlich des Flusses Neva, sondern auch spielt eine kulturelle und symbolische, politische Hauptrolle in der Drei-Jahrhunderte- Geschichte der Stadt. Es wurde einen Teil des Staatsklausenmuseums (Hermitage) am 17. Oktober 1917 erklärt. Jetzt werden der Winterpalast, die Klause und alle historischen Grenzsteine St. Petersburgs von der UNESCO angeworben..

Ein anderes berühmtes Gebäude ist Palast von Anichkov folgend zur Anichkov Brücke über den Fluss Fontanka. Es ist eines der ältesten Gebäude auf der Aussicht von Nevsky, die von Kaiserin Elizabeth 1741 beauftragt ist. Als der Palast vollendet wurde, hat sie ihn Aleksey Razumovsky, ihrem bevorzugten und inoffiziellen Gatten präsentiert.

Mariinsky Palast, der letzte neoklassizistische in St. Petersburg zu bauende Reichspalast, wurde zwischen 1839 und 1844 vom Gerichtsarchitekten Andrei Stackensneider gebaut. Der Palast steht auf der südlichen Seite des St Isaac's Platz gerade über die 99 Meter breite Blue Bridge von der Kathedrale des Heiligen Isaac. Der Palast wurde von Kaiser Nicholas I als ein Hochzeitsgeschenk seiner Tochter die Großartige Herzogin Maria Nikolaevna konzipiert.

Während der Tour werden Sie auch die Häuser und Herrenhäuser des berühmten Gerichtes und der militärischen Leute sehen: Das Haus von Saltykov, Der Marmorpalast, Der Palast von Vladimir, Das Schloss Mikhailovsky, Der Novo-Mikhailovsky Palast, Das Haus von Gagarin, usw. Jedes Gebäude hat seine eigene manchmal dramatische Geschichte.

Gehen Sie im Sommergarten spazieren. Es wurde 1704 durch die Ordnung von Peter dem Großen gegründet, der an der Planung davon persönlich beteiligt wurde, und gemäß strengen geometrischen Grundsätzen angelegt wird. Der Sommergarten beherbergt Marmorbildsäulen, die von Europa besonders für Russlands neue Hauptstadt, und auch zu seltenen Blumen und Anlagen, sowie Brunnen erworben sind.

Das Feld des Mars, nicht weit vom Sommergarten, hat eine lange und verschiedene Geschichte, die auf den wirklichen Anfang der Geschichte der Stadt zurückgeht. Sie werden ihm zuhören, während Sie spazieren gehen werden.

Zu Ihrer Aufmerksamkeit sind auch die Geschichten und Legenden des Ersten Engineer Brücke, der Salzstadt, des Gebäudes des Senats und der Synode, der Isakievsky Kathedrale.

Mit audio-visuellen Materialien erhalten Sie auch eine Karte, die nicht zulässt, dass Sie den Weg zu verlieren.


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