Ryabushinsky s Herrenhaus bzw. Das Maxim-Gorki-Museum

Длительность: 01:13:51
Язык экскурсии: Русский
Автор: Publisher "New book"

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Die Spiridonowka Strasse macht hier einen scharfen Knick. Ein Ende laeuft in die Malaya Nikitskaya Strasse, waehrend das andere in die Gartenringstrasse fuehrt. Diese Kurve in der Strasse weist einige Sehenswuerdigkeiten auf! Auf der geradezahligen Seite der Strasse - im konkaven Teil der Kurve - finden sich eine Reihe von Villen und Haeusern von Autoren der Sowjet-Aera. Gegenueber diesem Ort literarischen Schaffens auf der Seite mit den ungeraden Nummern stehen ehemalige Haeuser einer viel frueheren Epoche im sogenannten Granatnyhof. Hier befanden sich sowohl Wohn- als auch Arbeitsplaetze der Arbeiter, die Artillerie-Munition fuer die Geschuetze des Zaren herstellten.

Dies ist die Villa, die der renommierte Bank-Mogul Ryabushinsky sich im charakteristischen modernen Stil selbst errichtete. In den 1930er Jahren schenkte Stalin sie dem prominenten Schriftsteller Maxim Gorki, der gezwungen war, hier den Rest seines Lebens zu

Ryabushinskys Herrenhaus in der Malaya Nikitskayastrasse ist ein beruehmtes Beispiel fuer den fruehen Jugendstil. Die Einrichtung des Hauses ist atemberaubend. Besonders interessant ist die nach oben fuehrende Treppe – ein Bilderbuchbeispiel des Jugendstils, das haeufig in kunsthistorischen Buechern abgebildet ist. Ausserdem die geheime und nicht zugaengliche im Dachgeschoss befindliche Kapelle der alten Glaeubigen. Von diesem Punkt auf der Strasse laesst sich noch blassrosa Lilien der Aussendekoration und das Gitterwerk an den Balkonen bewundern.

Ryabushinskys Herrenhaus wurde in der Sowjetaera vom Staat konfisziert und zu verschiedenen Zwecken verwendet, z.B. auch als Kindergarten. 1931 brachte Stalin Gorky hier unter und bis heute ist es das offizielle Gorky-Museum, auch wenn sich niemand wirklich fuer die Ausstellungen, sondern allein fuer die aussergewoehnliche Einrichtung interessiert.

Die alten Glaeubigen werden diejenigen genannt, die sich nach der Kirchenreform 1666 von der Russisch-Orthodoxen Kirche abwandten. Bis heute verfolgen die alten Glaeubigen liturgischen Regeln und Praktiken aus der Zeit vor den Reformen.
Mitte des 17. Jh. entdeckten die Kirchenfuehrer tiefgreifende Unterschiede zwischen der Russisch und der Griechisch Orthodoxen Kirche. Den Fehler sah man als Resultat schlampiger Kopiearbeiten. So zielte die Reform darauf ab, diese Ungereimtheiten aus der Welt zu schaffen. Die Gegner dieser Bewegung wurden die sogenannten alten Glaeubigen, deren Gemeinschaften bis heute in grosser Zahl auch in Moskau existieren.



Stepan Ryabushinsky, ein Russischer Geschaeftsmann und Banker, war ein leidenschaftlicher Sammler alter Russischer Ikonen. Er war geheimes Mitglied der Bewegung der Alten Glaeubigen und seine Sammlung inspirierte seine Glaubensbrueder, eine systematische Ikonenforschung zu unternehmen. Nach der Revolution 1917 floh Ryabushinsky nach Mailand und sein Haus wurde konfisziert.

Der Russische und spaeter sowjetische Schriftsteller, Poet und Theaterautor wuchs unter extrem harten Bedingungen auf. Er verlor seinen Vater in frueher Kindheit und wurde zu den Grosseltern geschickt. Harte, Armut und Gewalt praegten das Leben des jungen Gorky. Im Alter von acht Jahren zwang ihn sein Grossvater, die Schule zu verlassen und sich als Gehilfe eines Schuhmachers zu verdingen und später als Tellerwäscher auf einem Schiff. Mit 12 entfloh Gorky schliesslich seinen Grosseltern und schlug sich, Hunger leidend, mit Gelegenheitsjobs durch. Diese schwierige Jugend brachte ihn auf seinen Kuenstlernamen Gorky, was uebersetzt „bitter“ bedeutet. Mit 24 begann er als Reporter fuer eine Lokalzeitung zu arbeiten. 1900 galt er als extrem talentierter, junger Schriftsteller. In den 1920ern wurde er zu einem prominenten Vertreter der Literatur, bis er, desillusioniert vom post-revolutionaeren Leben, nach Italien auswanderte, wo er von 1922 bis 1930 lebte.

МЕСТОПОЛОЖЕНИЕ ОБЪЕКТА

Информация по экскурсии "Wanderung um die Teiche des Patriarchen"

Wir würden Ihnen gern eine sehr interessante Tour im Zentrum Moskaus - um Patriarschie Prudi oder die Teiche des Patriarchen anbieten. Seit den letzten 200 Jahren hat es nur einen der öffentlichen bekannten Teiche, obwohl, der Name von Tröchhprudnij Pereulok erlaubt zu denken, mehr zu sein. Es ist bekannt, dass in 1683-1684 Patriarchen Joachim bestellt hat, um drei Teiche für die Drainage von Feuchtgebieten und Fischlandwirtschaft zum patriarchalischen Tisch zu graben.

Also, solche Teiche waren Fischteiche.

Der Bereich wird nach dem siebzehnten Jahrhundert die Ziege des Patriarchen Sloboda auf dem Ziegensumpf genannt. Dieser Sumpf wurde einmal durch einen Bach mit dem Fluss Presnya im Westen verbunden; vor 1739, als die erste Landkarte kompiliert wurde, ist der Bach verschwunden und der Sumpf war von Presnya getrennt. Leute haben den Sumpf als eine anomale Zone betrachtet; anscheinend hat das ein Sprichwort verursacht ("Thomas hat sich beeilt, aber hat Leute lachen lassen - er verschwand in Patriarschie").

Der Teich hat seine gegenwärtige Gestalt erworben und wurde in 1830-31 in den Rahmen der Recovery-Pläne Moskau nach dem Feuer von 1812 aufgeräumt.

Am Anfang des XX Jahrhunderts wurde der Bereich um die Teiche aktiv aufgebaut. Unter den in dieser Zeit erschienenen Gebäuden können Sie das Herrenhaus von Tarasov sehen. 1924 hat die sowjetische Regierung im Kampf gegen die Religion die Teiche des Patriarchen in Pionierteichen umbenannt. 1945 in der Ermolaevsky Lane wurde ein Haus für ältere militärische Kommandanten der UdSSR gebaut.

In der Nähe von den Teichen werden Sie ein Denkmal von Ivan Krylov finden. Der Fabeldichter sitzt umgeben durch belebte Charaktere seiner Arbeiten: Ein Affe vor einem Spiegel, bellender Mops nach dem Elefanten, Krähe mit Käse.

Dieser Bezirk wird direkt oder indirekt mit russischen Dichtern verbunden: Karamzin, Zhukovsky, Pushkin, Gogol, Baratynsky, Krylov. Nicht weit von den Teichen hat Vladimir Mayakovsky gelebt. Im Baumteich Lane ist Marina Tsvetaeva geboren gewesen.

Der Roman von Michail Bulgakov “Master und Margarita” beginnt an den Teichen des Patriarchen.

Während der Tour werden Sie das Museums-Theater "das Haus von Bulgakov" sehen.

Der Bezirk hat mehrere Museen: Museum von Yermolova, Staatsmuseum der östlichen Kunst, das Museum von Anton Chekhov, Gedächtniswohnung von Svyatoslav Richter, Gedächtniswohnung von Alexey Tolstoy, Gedächtnishaus von Maxim Gorky, usw.


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