Nikolsaja-Straße 13

Длительность: 02:39:33
Язык экскурсии: Русский
Автор: Publisher "New book"

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Rechts vom Nikolski-Kloster leuchtet an einer kleinen schmutzig-gelben Villa mit der Adresse Nikolskaja-Str. 13 ein Neonschild mit der Aufschrift „Coffee-House“. Früher war in diesem Gebäude die „Butterbrodnaja“, ein schon seit Sowjetzeiten in ganz Moskau bekannter Schnellimbiss.

Vor der Revolution von 1917 gehörte das Gebäude, in dem heute das Café „Coffee-House“ liegt, dem Nikolski-Kloster – es beherbergte die Mönchszellen. Unter der sowjetischen Herrschaft wurden die Klosterräumlichkeiten zu einer öffentlichen Kantine umgebaut. Ein halbes Jhd. gab es also nur wenige Schritte vom Kreml entfernt die Möglichkeit, schnell, gut und preiswert zu essen. Noch bis vor kurzem hing an der Villa ein Schild, das für die „Buterbrodnaja“ warb. Die Einrichtung war ein echter Anachronismus, diese Art von Schnellimbissen waren typisch für das Moskau der 1950-er bis 70-er Jahre. Als sei die Zeit stehengeblieben, gab es in der „Butterbrodnaja“ aus den schönen alten, schlichten, sechskantigen Trinkgläsern wie früher Wodka und Bier mit dem für Russen unbedingt dazugehörigen kleinen Happen zum Essen für die Verträglichkeit. Sie stand in vielen Reiseführern und wurde als unbedingt besuchenswert empfohlen. (Der Name hatte tatsächlich mit dem deutschen Wort „Butterbrot“ zu tun, das eines der häufigen deutschen Lehnwörter im Russischen ist.)

Leider hat sich die gute alte „Buterbrodnaja“, die so viele Jahre in der Nikolskaja-Str. 13 lag, nicht gegen die Invasion der weltweit agierenden Schnellimbissketten durchsetzen können. Heute gibt es also auch hier, wie überall auf der Welt, eine genormte Speisekarte mit Kaffee, Eis, und „Cheesecakes“. Und wieder ist ein Stück altes Moskau verloren.

Manche behaupten, das das Design für das populäre Kantenglas von der Bildhauerin Wera Muchina stammt, der Schöpferin der berühmten Skulptur „Arbeiter und Kolchosbäuerin, die eines der weltweit bekanntesten Werke der Sowjetepoche ist, Doch das stimmt nicht ganz. Die ersten kantigen Gläser wurden nach der Inbetriebnahme eines neuen Ofens in der Glasfabrik der Stadt Gus-Chrustalni im Jahr 1914 hergestellt. In der darstellenden Kunst erschienen sie erstmals auf einem Gemälde des Künstlers Petrow-Wodkin im Jahr 1918. Ende der 1920-er Jahre hatten Glashersteller das Problem zu lösen, große Mengen an Gläsern für Betriebskantinen und andere öffentliche Einrichtungen herzustellen, die einfach, haltbar und vor allem spülmaschinenfest waren.

Die Bildhauerin Wera Ignatjewna Muchina beschäftigte sich Ende der 1940-er Jahre mit dem Material Glas, zu jener Zeit war es wichtig geworden, eine Glasform zu entwerfen, die in Kantinen Einsatz finden sollte und gleichzeitig fest genug für Spülmaschinen in Großküchen war. Sie entwarf ein Glas mit glattem Rand. Diese Gläser mit 16 oder 20 Kanten wurden „Muchina“- oder „Malenkow“- Gläser nach einem Weggefährten Stalins, Georgi Malenkow, genannt. Im Volk dagegen hießen sie „Lippengläser“. Sie hatten ein Fassungsvermögen von 200 ml. Selten gab es auch Exemplare mit 17 Kanten, die meist aus Handarbeit stammten.

МЕСТОПОЛОЖЕНИЕ ОБЪЕКТА

Информация по экскурсии "Wanderung um Kitai-Gorod"

Kitai-gorod ist ein der ältesten Teile Moskaus. Es befand sich in der Nahe des alten hölzernen Kreml. Obwohl der Name als “Chinesenviertel” übersetzt, kommt er wahrscheinlich von dem Wort "Kita" (Hürde), das "die Wand" bedeutet, die diese frühe Kremlvorstadt umgeben hat. Heute ist die Altstadtmauern übrig, und bunte Kirchen werden überall in dieser alten Nachbarschaft gestreut.

Die Mauern wurden im 16. Jahrhundert von einem italienischen Architekten, der unter dem Namen Petrok Maly bekannt ist, aufgestellt und waren ursprünglich 13 Türme und sechs Tore gezeigt.

Sie waren so dick, wie sie hoch waren. Die letzten von den Türmen wurden in den 1930er Jahren abgerissen, aber kleine Teile der Mauer stehen noch. Einer von zwei restlichen Teilen der Mauern befindet sich in Zaryadye und der andere ist in der Nähe der Moskauer U-Bahn Stationsausgang “Okhotny Ryad” hinter dem Hotel Metropol.

Kitai-gorod fängt am Roten Platz an. Abgesondert vom Roten Platz wird das Bereich durch die Kette von Theaterplatz Moskaus (vor dem Bolshoi Theater), den Lubyanka Platz (vor dem KGB Hauptquartier), und den Slavyanskaya Platz begrenzt.

Seit Jahren hat sich uralter Kitai-gorod als ein Handelsbereich entwickelt. Und seit Jahrhunderten war es als das renommiertste Geschäftsgebiet Moskaus bekannt. Seine drei Hauptstraßen — Varvarka, Ilyinka und Nikolskaya — werden mit Banken, Geschäften und Stapelplätzen gebaut. Es gibt auch viele historische Gebäude, die sich auf das Erbe der föderalen und globalen Wichtigkeit jetzt beziehen.

In unserer Tour werden Sie entlang der Nikolskaya Strasse spazieren gehen, die wegen der Moskaus ersten Universität, der slawischen griechischen lateinischen Akademie, die im noch vorhandenen Kloster von Zaikonospassky (die 1660 Jahre) aufgenommen ist, berühmt ist. Eine andere Klosterkathedrale, die Hauptkirche des Dreikönigsfestes Bogoyavlensky Kloster (die 1690 Jahre), ist das älteste Kloster für Männer in Moskau, befindet sich in der Mitte Kitai-gorod in der namensgebenden Bogoyavlensky Lane. Das 18. Jahrhundert überlebt in den Außenwänden von wieder aufgebautem Gostiny Dvor (Gasthandelsgericht) von Giacomo Quarenghi.

Ein ganzes Viertel von Kitai-gorod neben dem Moskva Fluss und bekannt als Zaryadye (jetzt gerade die Varvarka - Strasse) wurde im 20. Jahrhundert abgerissen, nur jene Strukturen, die als historische Denkmäler klassifiziert wurden, waren verschonend. Diese schließen die Kathedrale des Zeichens (1679-84), die Kirche Aller Heiligen (die 1680 Jahre), die Kirche von St. Georg auf Pskov Hülle (1657), St. Maksims Kirche (1698), die Kirche von St Anna an der Ecke (die 1510er Jahre), die Kirche von St. Barbara (1796-1804), die Alte englische Botschaft (die 1550er Jahre) und das 16. Jahrhundert Romanov boyar Wohnsitz ein. Die letzten zwei sind die Museen. Sie können sie besuchen, um das Leben ersten Romanovs in den 16 -17. Jahrhunderten zu sehen.


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