Stadtvilla Smirnows

Длительность: 03:57:17
Язык экскурсии: Русский
Автор: Publisher "New book"

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Das Haus Nr. 1 mit dem Vordach aus Gusseisen über dem Eckeingang ist die Stadtvilla Pjotr Smirnows, eines berühmten Moskauer Wodka-Herstellers. An der Fassade gibt es eine würdevolle Inschrift: 'Hoflieferant Seiner Kaiserlichen Majestät - Pjotr Arsenjewitsch Smirnow’. Vielleicht haben Sie den Wodka ‘Smirnoff’ im Handel gesehen oder sogar schon probiert? Eben jenes Produkt stammt aus der Destillerie des ehemaligen Besitzers dieses Hauses.

Mitte des 19. Jahrhunderts ließ der Kaufmann Pjotr Smirnow das Haus Nr.1 der Pjatnizkaja Straße für sich bauen. Hinter dem Haus lag lange Zeit die bekannte Wein- und Schnapsproduktion. Im Erdgeschoss befanden sich die Geschäftsräume (Büro und Laden), im ersten Stockwerk die Wohnräume der Smirnows. Ein Nachkomme des berühmten Wodka-Herstellers ließ das Haus Anfang des 21. Jahrhunderts restaurieren. Wie auch zur Zeit seines Gründers Pjotr befinden sich heute im Erdgeschoss des Gebäudes das Handelshaus und ein Geschäft, in dem man die besten, nach Rezepten Smirnows hergestellten Spirituosen kaufen kann. Im ersten Stockwerk liegt Boris Smirnows Arbeitszimmer, in welchem das Portrait des größten 'Wodka-Königs' Russlands über einem massiven Eichentisch hängt.

Pjotr Smirnow ist eine legendäre, gleichzeitig aber leider im heutigen Russland fast vergessene Persönlichkeit. Erfreulich ist, dass sich die Situation in letzter Zeit zu ändern beginnt und immer mehr Publikationen zur Geschichte des russischen Unternehmertums erscheinen. Zu Ehren Smirnows und den russischen Wodkaerzeugern wurde in Myschkin, der Heimatstadt Smirnows, ein Wodka Museum eröffnet. Pjotr Smirnow wurde in einer Familie von Leibeigenen geboren. Im Alter von 30 erhielt er die Freiheit und begann in einem kleinen Weinladen in Moskau zu arbeiten. Innerhalb eines Jahres hatte er schon so viel Geld gespart, dass er den Laden dem Besitzer abkaufen konnte. Anfangs arbeiteten für ihn 9 Angestellte. 33 Jahre später hatte Pjotr Smirnow insgesamt 5000 Mitarbeiter.

In Russland wurde schon immer gern Alkohol getrunken. Das Geschäft Smirnows hatte ein besonders breites Sortiment an Likören, Obstbränden, Weinen, Portweinen, und Wodkas, klaren oder gefärbten. Unausgesprochen arbeitete das Unternehmen nach patriotischem Prinzip: „das Beste aus erstklassigen russischen Rohstoffen produzieren, keine Mittel sowie Ausgaben scheuen und in die Modernisierung investieren.“
Smirnows kaufmännische Ader ließ ihn nicht nur zum inoffiziellen Wodka-König und Millionär werden, sondern auch von Jahr zu Jahr Ehrentitel und Auszeichnungen auf renommierten internationalen Ausstellungen erhalten. Er selbst entwarf Flaschen, welche dann in einer speziellen Glasbläserei hergestellt wurden und wählte selbst Anordnung sowie Exponate seiner Ausstellungen aus.

Einmal wurde der russische Imperator auf einem Jahrmarkt in Nischhnij Nowgorod zur Vitrine des Wodka-Herstellers Smirnow geführt. Smirnow ließ auf der Vitrine Flaschen in Farben des Wappens des Russischen Kaiserreiches (schwarz, gelb, weiß) in einer Reihe aufstellen und sie von hinten beleuchten. So entstand ein Lichtkasten (Englisch: light-box), der heute eine traditionelle und die populärste Form der Außenreklame ist. Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts verkaufte Smirnow bis 100 Millionen Flaschen jährlich. Auf der Sortimentsliste des Unternehmens standen mehr als 400 Artikel.

Das staatliche Monopol auf Alkoholherstellung und -vetrieb, das Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt worden war, brachte die Geschäfte Smirnows ins Wanken. Bald darauf starb der „Wodka-König“. Er hinterließ aber seinen fünf Söhnen und drei Töchtern ein Millionenerbe. Die Gesellschaftsanteile Smirnows gingen zu gleichen Teilen an seine Söhne über. 1902 wurde nach einem Konflikt zwischen den Erben die Gesellschaftsform der Aktien- und Anteilseigner aufgelöst. Nach 1917 verkaufte einer der Söhne das Namensrecht der Marke Smirnow (nach Meinung der heutigen Nachfahren von Pjotr Smirnow gesetzeswidrig) US-Amerikanern, die ihn zu der weltbekannten Marke 'Smirnoff' mit dem Jahresumsatz von mehr als 1 Milliarde Dollar gemacht haben. Die Marke erlebte seit 1992 in Russland ihr Comeback und auch die Verwaltung Moskaus gab das legendäre Haus an der 'Tschugunnyj Most' (Deutsch: Gusseisenbrücke) der Familie Smirnow zurück.

МЕСТОПОЛОЖЕНИЕ ОБЪЕКТА

Информация по экскурсии "Samoskvorechie"

Die Territorien des historischen Bezirks Samoskvorechie liegen auf der rechten (südlichen) Ufer des Flusses Moskva. Sie haben sich zum Moskau im 14. Jahrhundert angeschlossen, als russische Länder unter den Goldenen Hordenüberfällen gelitten haben. Die Kolonisten waren hauptsächlich Soldaten, Handicraftsmen und Großhändler. Ihr Leben wurde in einem Patchwork sloboda System organisiert. In 1591-1592 während der Regierung von Feodor I wurde die gekräftigte Mauer auf der Seite des heutigen Gartenrings gebaut.

Sogar jetzt kann man von den Straßennamen leicht verstehen, welchen Beruf die Einwohner vor einigen Jahrhunderten hatten. Zum Beispiel haben sich königliche Gartenbegleiter (садовники, sadovniki) am Anfang der heutigen Sadovnicheskaja Strasse von 1495 bis zum Feuer im 1701 niedergelassen; Gerber, die sich auf das Schaffell (oвчинники, ovchinniki) spezialisierten, haben ihren Namen Ovchinnikovsky Gassen gegeben; königliche Minzenarbeiter (монетчики, monetchiki) - zu Monetchikovskij Gassen, Gerichtsübersetzer (толмачи, tolmachi) zu Tolmachevsky Gassen. Die Bolshaya Ordynka Strasse wurde nach Orda genannt und war die Straße zur Goldenen Horde, und lebte die Tatar- Gemeinschaft dort am Anfang.

Während unserer Tour sind wir dabei, Ihnen über berühmte historische Gebäude in der Pyatnitskaja Strasse, der Hauptwandernstraße des Bezirks zu erzählen. Wir werden um den Staat Tretyakov Galerie spazieren gehen und die Geschichte über Tretyakov, berühmte russische Unternehmer, Sammler und Gönner der Kunst und die Geschichte, ihrer Sammlung und Galeriengebäudes erzählen.

Es gibt auch das Haus und Museum eines anderen berühmten russischen Unternehmers und Gönners der Kunst – Bakhrushin’s Museum der Theater, dass im 1896 gebaut wurde.

Berühmter russischer Schriftsteller Alexander Ostrovsky hat auch in Zamoskvorechie in der Malaya Ordynka Strasse gelebt. Wenn Sie seine Arbeiten mögen, können Sie sein Hausmuseum besuchen.

Zamoskvorechie ist wegen seiner Kirchen berühmt: die Kirche von St. Sophia der Weissheit des Gottes auf der Insel des Gärtners und ihrem Glockenturm, die Kirche von St. Georg der Siegreiche in Endova, die Kirche der Ikone “die Heiterkeit von Allen, die leiden”, die Kirche von St. Nicholas in Pyzhakh usw. Jede von ihnen hat seine eigene Geschichte und Geheimnis.

Mit Ihrem Audioführer werden Sie alle Straßen und Gassen durchgehen, einige interessante Höfe kennenlernen, die Legenden und Mythen erforschen und die Wahrheit herausfinden. Sie werden sich auf den Bänken des Bolotnaya Platz entspannen; die Bilder der Kremlkuppeln, Riese Bildsäule von Peter dem Großen, Flussdeiche nehmen, über das ehemalige Hotel Mamontov und super Luxusbalchug-Kempinskij erfahren.


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