Kirche des Märtyrers Georg des Siegreichen zu Jendowa

Длительность: 03:57:17
Язык экскурсии: Русский
Автор: Publisher "New book"

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Das Gebäude mit den schwarzen Kuppeln ist die 'Kirche des Märtyrers Georg des Siegreichen zu Jendowa'. Vom Hof der Kirche eröffnet sich die Aussicht auf die verzierten Balkone des ehemaligen Gästehauses Iwan Mamontows.

Die Geschichte der 'Kirche des Märtyrers Georg des Siegreichen zu Jendowa' geht bis in das 16. Jahrhundert zurück. Zuerst wurde hier eine Holzkirche gebaut, ein Jahrhundert später eine aus Stein. Zur Zeit der Wirren, Anfang des 17. Jahrhunderts, während des Kriegs mit Polen und einer Phase ohne Herrschaftsstrukturen baute man um manche Moskauer Kirchen kleine Festungen. Eine solche Festung gab es auch hier. Schon damals war die Kirche in sehr schlechtem Zustand. Entweder wurde sie mangelhaft gebaut oder die Nähe des Flusses beeinflusste ihren Zustand stark. Aber das war noch nicht das Ende des Unglücks. 1786 wurde der Glockenturm bei einer Überschwemmung bis auf die Grundmauern zerstört. Er konnte erst im Verlauf von 20 Jahren wieder aufgebaut werden. Das nächste Unglück war das Feuer im Jahr 1812. Die Kirche ist komplett ausgebrannt, das Mauerwerk litt auch unter dem Feuer. Abermals baute man sie wieder komplett auf.

Die 'Kirche des Märtyrers Georg des Siegreichen zu Jendowa' ist von einem raffinierten geschmiedeten Zaun umgeben. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde ein Teil des Zauns heimlich nach Kolomenskoje gebracht. In den 90ern wurde während der Restaurierungsarbeiten der ganze Zaun im Barockstil nach einem verbliebenen Fragment komplett wiederhergestellt.

Zur Sowjetzeit wurde die 'Kirche des Märtyrers Georg des Siegreichen zu Jendowa' geschlossen. Damals wurde in ihr ein Wohnheim für Metrobauarbeiter und später ein Warenlager untergebracht. 1992 begann man die Kirche wiederaufzubauen. Nach den Restaurierungsarbeiten bekamen das Dach und die Kokoschniks (Russisch: Fassadenschmuck in Form halbkreisförmiger Ziergiebel) ihr ursprüngliches Aussehen zurück. Man hat auch die Verkleidungsleisten der Fenster und das Refektorium (Speisesaal) restauriert. Heute ist hier die Klosterfiliale des 'Solowezki-Klosters'. Im Kirchhof ist ein hölzernes Kreuz aufgestellt, vor dem man sich verbeugt. Es ist den Märtyrern geweiht, die in den Lagern auf den Solowezki-Inseln starben. Das hölzerne Balkenwerk des Fundaments des Kreuzes ist mit Steinen von den Solowezki-Inseln gefüllt.

Neben der 'Kirche des Märtyrers Georg des Siegreichen zu Jendowa' baute der Zar Iwan der Schreckliche die erste 'Kneipe des Zaren' für die 'Opritschniks'. Das altrussische Wort 'jandowa' bedeutet kupfernes Biergefäss. Man nannte 'jandowas' auch rinnenförmige Abflußgräben, die am oberen Rand mit Holz verstärkt waren. Die Abflußrinnen wurden wegen häufiger Überschwemmungen angelegt. Manche Benennungen in dieser Gegend sind mit den russischen Worten 'rov' (Graben), 'kanawa' (Abfluß), 'kanal' (Kanal) verbunden. Zum Beispiel der Name der Rauschskaja-Uferstraße stammt vom Wort 'rowuschki' (Deutsch: kleine Graben). 'Kanawa' ist eine andere Bezeichnung für 'wodootwodnyj kanal' (Deutsch: Abflusskanal). Im Volksmund ist Jendowa der treffende Name für die ganze Gegend.

Der Glockenturm der 'Kirche des Märtyrers Georg des Siegreichen' wurde 1806 mit dem Geld des Wissenschaftlers, Botanikers und Naturwissenschaftlers Pawel Demidow gebaut. Es gibt nicht viele Gebäude in Moskau, deren Bau von Wissenschaftlern finanziert wurde. Das ganze Landstück in der Sadownitscheskaja Straße bis zum Haus Nr. 13 nannte man lange Zeit 'Demidows Hof'. Der vielseitig gebildete Wissenschaftler legte in seinem Hof einen kleinen Tier- und botanischen Garten an. In der Nähe von hier, in der Lawruschinskij Gasse liegt das Anwesen der Demidows, auf dem er auch exotische Tiere und seltene Pflanzen züchtete. Demidow hinterließ seine Bibliothek sowie Münz- und Mineraliensammlung der MGU (Moskauer Staatliche Lomonossow Universität). Man nahm an, dass alles während des Feuers 1812 vernichtet wurde. Aber vor kurzem, als die wissenschaftliche Bibliothek der MGU von der Mochowaja Straße in das neue Gebäude auf den Worobjowy Gory (Deutsch: Sperlingsbergen) umgezogen war, entdeckte man in 200 Jahre alten ungeöffneten Kisten die Gabe dieses großen Wissenschaftlers an die Stadt Moskau.

МЕСТОПОЛОЖЕНИЕ ОБЪЕКТА

Информация по экскурсии "Samoskvorechie"

Die Territorien des historischen Bezirks Samoskvorechie liegen auf der rechten (südlichen) Ufer des Flusses Moskva. Sie haben sich zum Moskau im 14. Jahrhundert angeschlossen, als russische Länder unter den Goldenen Hordenüberfällen gelitten haben. Die Kolonisten waren hauptsächlich Soldaten, Handicraftsmen und Großhändler. Ihr Leben wurde in einem Patchwork sloboda System organisiert. In 1591-1592 während der Regierung von Feodor I wurde die gekräftigte Mauer auf der Seite des heutigen Gartenrings gebaut.

Sogar jetzt kann man von den Straßennamen leicht verstehen, welchen Beruf die Einwohner vor einigen Jahrhunderten hatten. Zum Beispiel haben sich königliche Gartenbegleiter (садовники, sadovniki) am Anfang der heutigen Sadovnicheskaja Strasse von 1495 bis zum Feuer im 1701 niedergelassen; Gerber, die sich auf das Schaffell (oвчинники, ovchinniki) spezialisierten, haben ihren Namen Ovchinnikovsky Gassen gegeben; königliche Minzenarbeiter (монетчики, monetchiki) - zu Monetchikovskij Gassen, Gerichtsübersetzer (толмачи, tolmachi) zu Tolmachevsky Gassen. Die Bolshaya Ordynka Strasse wurde nach Orda genannt und war die Straße zur Goldenen Horde, und lebte die Tatar- Gemeinschaft dort am Anfang.

Während unserer Tour sind wir dabei, Ihnen über berühmte historische Gebäude in der Pyatnitskaja Strasse, der Hauptwandernstraße des Bezirks zu erzählen. Wir werden um den Staat Tretyakov Galerie spazieren gehen und die Geschichte über Tretyakov, berühmte russische Unternehmer, Sammler und Gönner der Kunst und die Geschichte, ihrer Sammlung und Galeriengebäudes erzählen.

Es gibt auch das Haus und Museum eines anderen berühmten russischen Unternehmers und Gönners der Kunst – Bakhrushin’s Museum der Theater, dass im 1896 gebaut wurde.

Berühmter russischer Schriftsteller Alexander Ostrovsky hat auch in Zamoskvorechie in der Malaya Ordynka Strasse gelebt. Wenn Sie seine Arbeiten mögen, können Sie sein Hausmuseum besuchen.

Zamoskvorechie ist wegen seiner Kirchen berühmt: die Kirche von St. Sophia der Weissheit des Gottes auf der Insel des Gärtners und ihrem Glockenturm, die Kirche von St. Georg der Siegreiche in Endova, die Kirche der Ikone “die Heiterkeit von Allen, die leiden”, die Kirche von St. Nicholas in Pyzhakh usw. Jede von ihnen hat seine eigene Geschichte und Geheimnis.

Mit Ihrem Audioführer werden Sie alle Straßen und Gassen durchgehen, einige interessante Höfe kennenlernen, die Legenden und Mythen erforschen und die Wahrheit herausfinden. Sie werden sich auf den Bänken des Bolotnaya Platz entspannen; die Bilder der Kremlkuppeln, Riese Bildsäule von Peter dem Großen, Flussdeiche nehmen, über das ehemalige Hotel Mamontov und super Luxusbalchug-Kempinskij erfahren.


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