Interessante Fakten zur Großen Stein-Brücke

Длительность: 03:57:17
Язык экскурсии: Русский
Автор: Publisher "New book"

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Der Bau der ersten Stein-Brücke im 17. Jahrhundert dauerte über 40 Jahre. Anzahl der Arbeiter, sowie Bau- und Materialkosten waren immens, so dass es zum Sprichwort „Teurer als Stein-Brücke sein“ kam. In früheren Zeiten sah die Stein-Brücke anders aus. An den Brückenpfeiler wurden Wasser (Getreide-)Mühle mit Stau- und Wasserablaufanlagen angebaut. Direkt auf der Brücke standen folgende Gebäude: ein Steinhaus vom Johannes der Täufer Kloster, vier Steinläden des Fürsten Menschikow, des engsten Verbündeten des Zaren Peter der Erste, sowie ein Tabakzollamt und ein Bierausschank. Am Ende der Brücke (an der Berssenewskaja-Uferstraße) befand sich ein Ausschank.

In den früheren Zeiten diente die Stein-Bücke nicht nur als Flussübergang sondern auch als Handelsplatz. Auf den beiden Seiten der Brücke befanden sich Läden, es gab auch viele fliegende Händler. Am Südende der Brücke befanden sich sechs Tore und Steingebäude. In diesen wurden die Staatskanzlei für Spirituosen-Handel und ein Gefängnis für diejenige, welche gegen das Staatsmonopol selbstgebrannten Schnaps hergestellt haben, untergebracht. Unter diesen Einrichtungen befanden sich Galerien, welche als Flanierplatz (genannt Obere Flaniergalerien) benutzt wurden. Hier gingen Moskauer spazieren und Bier oder Wein trinken. Von den Galerien aus führte eine Holzrampe zur Uferstraße. Direkt unter der Brücke befand sich ein für Bier eingerichteter Eiskeller – ein kühler Lagerraum. In Winter wurde der Eiskeller mit den Eisblöcken gefüllt, welche aus dem zugefrorenen Fluss ausgesägt wurden, um den Rest des Jahres kühle Temperaturen zu halten. In der Gestalt existierte die Brücke bis zur Regierungszeit der Zarin Anna Iwanowna. Im Jahr 1731 wurden auf ihr Befehl die Mühlen an der Brücke zerstört und die Brückenstützen umgebaut, damit Boote bzw. Schiffe unter der Brücke durchfahren konnten.

In den früheren Zeiten diente die Brücke nicht nur als Flussübergang, sondern auch als ein Ort für Bettler und Krüppel, welche als Lazarus Sänger bezeichnet wurden, für Händler, Kuppler, aber auch für Flanierende. Während der Regierungszeit von Zarin Elisabeth wurden über diese Brücke Gefangene überführt. Diese „Jasiki“ (auf Deutsch „Zungen“) waren Verbrecher, deren Strafe durch Anzeigen anderer Verbrecher gemildert werden konnte. Um davon Gebrauch zu machen, konnten solche Gefangenen jeden beliebigen Passanten anzeigen. Deswegen waren solche Begegnungen befürchtet: die Anzeigen wurden nicht nachgeprüft und so konnte jeder angeschwärzte Fußgänger auf die Streckbank kommen.

Lange Zeit leistete die Große Stein-Brücke über dem Moskwa-Fluss der Stadt gute Dienste. Im Jahr 1783 wurden die Brückenstützen durch Hochwasser im Frühling stark beschädigt. Um die Brücke zu festigen, wurde das Wasser des Moskwa-Flusses durch den Wasserumleitungskanal geleitet. Die Bauarbeiten dauerten 4 Jahre lang. Beim Wassereinleiten und einem späteren Hochwasser im Jahr 1788 fing die Brücke an zu zerfallen. Die Bauarbeiten wurden wieder aufgenommen. Die Brücke wurde mehrmals renoviert, wobei das Wasser jedes Mal umgeleitet wurde. So überdauerte die Brücke bis zum Anfang der Regierungszeit des Zaren Alexander des Zweiten. Aus den Bögen der Brücke fielen einige Backsteine aus, was zu Befürchtungen führte, die Brückenbögen könnten einstürzen. Die Anfahrt zur Brücke war außerdem nicht zeitgemäß im Vergleich zu den umliegenden Uferstraßen. Es wurde beschlossen die Brücke abzureißen und eine neue zu bauen.

Es hat einige Mühe und Geld gekostet die zwei Jahrhunderte alte Stein-Brücke abzureißen. Moskauer Anwohner versammelten sich und beobachtete neugierig das Abreißen der Brücke, welche lange Zeit als ein bedeutendes Bauwerk nicht nur Moskaus, sondern auch ganz Russlands galt. Die neue Brücke mit drei Gusseisenbögen und zwei Steinpfeilern, sowie Gusseisengeländer wurde vom Ingenieur Oberst Tannenberg gebaut. So eine gusseiserne Brücke mit drei Bögen stellte zu der Zeit keine Seltenheit mehr dar. Die Brücke wurde im Jahr 1859 eröffnet.

МЕСТОПОЛОЖЕНИЕ ОБЪЕКТА

Информация по экскурсии "Samoskvorechie"

Die Territorien des historischen Bezirks Samoskvorechie liegen auf der rechten (südlichen) Ufer des Flusses Moskva. Sie haben sich zum Moskau im 14. Jahrhundert angeschlossen, als russische Länder unter den Goldenen Hordenüberfällen gelitten haben. Die Kolonisten waren hauptsächlich Soldaten, Handicraftsmen und Großhändler. Ihr Leben wurde in einem Patchwork sloboda System organisiert. In 1591-1592 während der Regierung von Feodor I wurde die gekräftigte Mauer auf der Seite des heutigen Gartenrings gebaut.

Sogar jetzt kann man von den Straßennamen leicht verstehen, welchen Beruf die Einwohner vor einigen Jahrhunderten hatten. Zum Beispiel haben sich königliche Gartenbegleiter (садовники, sadovniki) am Anfang der heutigen Sadovnicheskaja Strasse von 1495 bis zum Feuer im 1701 niedergelassen; Gerber, die sich auf das Schaffell (oвчинники, ovchinniki) spezialisierten, haben ihren Namen Ovchinnikovsky Gassen gegeben; königliche Minzenarbeiter (монетчики, monetchiki) - zu Monetchikovskij Gassen, Gerichtsübersetzer (толмачи, tolmachi) zu Tolmachevsky Gassen. Die Bolshaya Ordynka Strasse wurde nach Orda genannt und war die Straße zur Goldenen Horde, und lebte die Tatar- Gemeinschaft dort am Anfang.

Während unserer Tour sind wir dabei, Ihnen über berühmte historische Gebäude in der Pyatnitskaja Strasse, der Hauptwandernstraße des Bezirks zu erzählen. Wir werden um den Staat Tretyakov Galerie spazieren gehen und die Geschichte über Tretyakov, berühmte russische Unternehmer, Sammler und Gönner der Kunst und die Geschichte, ihrer Sammlung und Galeriengebäudes erzählen.

Es gibt auch das Haus und Museum eines anderen berühmten russischen Unternehmers und Gönners der Kunst – Bakhrushin’s Museum der Theater, dass im 1896 gebaut wurde.

Berühmter russischer Schriftsteller Alexander Ostrovsky hat auch in Zamoskvorechie in der Malaya Ordynka Strasse gelebt. Wenn Sie seine Arbeiten mögen, können Sie sein Hausmuseum besuchen.

Zamoskvorechie ist wegen seiner Kirchen berühmt: die Kirche von St. Sophia der Weissheit des Gottes auf der Insel des Gärtners und ihrem Glockenturm, die Kirche von St. Georg der Siegreiche in Endova, die Kirche der Ikone “die Heiterkeit von Allen, die leiden”, die Kirche von St. Nicholas in Pyzhakh usw. Jede von ihnen hat seine eigene Geschichte und Geheimnis.

Mit Ihrem Audioführer werden Sie alle Straßen und Gassen durchgehen, einige interessante Höfe kennenlernen, die Legenden und Mythen erforschen und die Wahrheit herausfinden. Sie werden sich auf den Bänken des Bolotnaya Platz entspannen; die Bilder der Kremlkuppeln, Riese Bildsäule von Peter dem Großen, Flussdeiche nehmen, über das ehemalige Hotel Mamontov und super Luxusbalchug-Kempinskij erfahren.


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