Die Sofijskaja Uferstraße

Длительность: 03:57:17
Язык экскурсии: Русский
Автор: Publisher "New book"

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Die Sofijskaja Uferstraße verläuft von der Serafimowitsch Straße bis zum Bolschoj Moskworetskij Most (Brücke). Die Hausnummerierung fängt an der Serafimowitsch Straße an. Die Uferstraße verdankt ihren Namen der Kirche Sofia Premudrosti Boshiej (im Deutschen Kirche der Sofia, der Weisen Gottes) – der Hauptkirche im Vorort der Zarengärtner. Der Glockenturm stellt eine visuelle Dominante der Uferstraße dar.

Die Flussauen gegenüber dem Kreml bekamen den Namen Boloto (Sumpf). Im 15. Jahrhundert wurde die Gegend hier teilweise besiedelt, im Jahr 1493 aber durch einen Brand völlig zerstört. Nach dem Brand wurden hier Zarengärten angelegt, welche nun für die ganze Gegend namensgebend waren – Sadovniki (Gärtner). Die Sofijskaja Uferstraße befindet sich im mittleren Teil von Sadovniki.

Die Sofijskaja Uferstraße verdankt ihren Namen der Kirche Sofia Premudrosti Boshiej (im Deutschen Kirche der Sofia, der Weisen Gottes) in Sadovniki. Die Kirche ist über 500 Jahre alt. Manchmal wird für die Kirche irrtümlicherweise der Glockenturm gehalten. In dessen ersten Stock befindet sich über dem Tor eine kleine Kapelle, welche dem heiligen Bild der Muttergottes („Vsyskanie pogibschich“) geweiht ist. Der Glockenturm wurde in den 60-er Jahren des 19. Jahrhunderts vom Geld des „Zuckerbarons“ Pawel Charitonenko errichtet. Er selber wohnte in dem berühmtesten Haus in der Sofijskaja Uferstrasse mit der Nr.14.

Die Aussicht auf den Kreml von der Sofijskaja Uferstraße aus ist ein klassisches Bild Moskaus. Der Anfang liegt in den Bildern von Pieter Picart, des Hofmalers vom Zaren Peter der Erste. Der Maler lebte in einem Steinhaus (nicht erhalten geblieben), wo heute das Haus mit der Nummer 6 in der Sofijskaja Uferstraße liegt. Später fanden sich die Bilder auf Pralinendosen der Schokoladenfabrik „Einem“ wieder. Einige der Fabrikgebäude sowie das Haus der Familie Einem lagen in der gleichen Moskauer Uferstraße. Übrigens, dank den Verwandtschaftsverhältnissen zwischen von Einem und dem Chef der russischen Handlungsvertretung von „Siemens“, bekam Letzterer einen Auftrag für die Beleuchtung des Kremls und des Tajnitski Gartens in den Anfängen des Stromerzeugens.

Das eindrucksvolle Panoramabild vom Maler Pieter Picart „Die Sicht auf Moskau von Samoskworetsche aus“ befindet sich in der Sammlung des Staatlichen Historischen Museums. Der holländische Graveur arbeitete den größten Teil seines Lebens in Russland. Am Anfang war er in Moskau in der Rüstkammer als Assistent von Hauptstecher Adriaan Schoonebeck, später leitet er selber das Atelier. Um zum Atelier zu gelangen, ging er entlang der Sofijskaja Uferstraße und überquerte dann die Große Steinbrücke. Später arbeitete Picart im Atelier der Moskauer Druckerei. Er hinterließ über 50 einzigartige Werke, welche in die Sammlungen der besten russischen Museen eingingen. Unter ihnen befinden sich Schlacht- und Festungsbilder (z. B. die Schlacht bei Poltawa), Porträts von Peter dem Ersten und seinen Verbündeten und vieles mehr.

МЕСТОПОЛОЖЕНИЕ ОБЪЕКТА

Информация по экскурсии "Samoskvorechie"

Die Territorien des historischen Bezirks Samoskvorechie liegen auf der rechten (südlichen) Ufer des Flusses Moskva. Sie haben sich zum Moskau im 14. Jahrhundert angeschlossen, als russische Länder unter den Goldenen Hordenüberfällen gelitten haben. Die Kolonisten waren hauptsächlich Soldaten, Handicraftsmen und Großhändler. Ihr Leben wurde in einem Patchwork sloboda System organisiert. In 1591-1592 während der Regierung von Feodor I wurde die gekräftigte Mauer auf der Seite des heutigen Gartenrings gebaut.

Sogar jetzt kann man von den Straßennamen leicht verstehen, welchen Beruf die Einwohner vor einigen Jahrhunderten hatten. Zum Beispiel haben sich königliche Gartenbegleiter (садовники, sadovniki) am Anfang der heutigen Sadovnicheskaja Strasse von 1495 bis zum Feuer im 1701 niedergelassen; Gerber, die sich auf das Schaffell (oвчинники, ovchinniki) spezialisierten, haben ihren Namen Ovchinnikovsky Gassen gegeben; königliche Minzenarbeiter (монетчики, monetchiki) - zu Monetchikovskij Gassen, Gerichtsübersetzer (толмачи, tolmachi) zu Tolmachevsky Gassen. Die Bolshaya Ordynka Strasse wurde nach Orda genannt und war die Straße zur Goldenen Horde, und lebte die Tatar- Gemeinschaft dort am Anfang.

Während unserer Tour sind wir dabei, Ihnen über berühmte historische Gebäude in der Pyatnitskaja Strasse, der Hauptwandernstraße des Bezirks zu erzählen. Wir werden um den Staat Tretyakov Galerie spazieren gehen und die Geschichte über Tretyakov, berühmte russische Unternehmer, Sammler und Gönner der Kunst und die Geschichte, ihrer Sammlung und Galeriengebäudes erzählen.

Es gibt auch das Haus und Museum eines anderen berühmten russischen Unternehmers und Gönners der Kunst – Bakhrushin’s Museum der Theater, dass im 1896 gebaut wurde.

Berühmter russischer Schriftsteller Alexander Ostrovsky hat auch in Zamoskvorechie in der Malaya Ordynka Strasse gelebt. Wenn Sie seine Arbeiten mögen, können Sie sein Hausmuseum besuchen.

Zamoskvorechie ist wegen seiner Kirchen berühmt: die Kirche von St. Sophia der Weissheit des Gottes auf der Insel des Gärtners und ihrem Glockenturm, die Kirche von St. Georg der Siegreiche in Endova, die Kirche der Ikone “die Heiterkeit von Allen, die leiden”, die Kirche von St. Nicholas in Pyzhakh usw. Jede von ihnen hat seine eigene Geschichte und Geheimnis.

Mit Ihrem Audioführer werden Sie alle Straßen und Gassen durchgehen, einige interessante Höfe kennenlernen, die Legenden und Mythen erforschen und die Wahrheit herausfinden. Sie werden sich auf den Bänken des Bolotnaya Platz entspannen; die Bilder der Kremlkuppeln, Riese Bildsäule von Peter dem Großen, Flussdeiche nehmen, über das ehemalige Hotel Mamontov und super Luxusbalchug-Kempinskij erfahren.


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