Die Botschaft von Großbritannien

Длительность: 03:57:17
Язык экскурсии: Русский
Автор: Publisher "New book"

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Das graue Haus mit dem weißen Stuck, einer Freitreppe mit gusseisernen Geländer und einigen Wachposten ist die Botschaft von Großbritannien.

Einst wurde in dieser Villa das dänische Rote Kreuz untergebracht, später ging das Gebäude an die Hauptverwaltung des Diplomatischen Corps und diente als Hotel für Diplomaten. Später war hier die Botschaft von Großbritannien untergebracht. Als die Sofijskaja Uferstraße im Jahr 1964 umbenannt wurde, munkelte man in Moskau, dass insbesondere die Briten darüber nicht erfreut waren. Plötzlich befand sich die Botschaft von Großbritannien in einer Straße, die nach dem französischen Kommunisten Maurice Thorez benannt wurde. Dabei war doch Frankreich ein ewiger Gegner der „Herrin über die Meere“. Die Sowjetregierung war übrigens auch nicht so erfreut darüber, dass die Botschaft so nahe am Kreml lag. Aber wo sonst soll die Botschaft eines Inselstaates wenn nicht auf einer Insel liegen?

Alle möglichen Versuche die Botschaft von Grossbritannien in einer anderen Villa und in einem anderen Ort unterzubringen, stossen bei den Britten auf kategorische Ablehnung. Alte Arbeiter der Fabrik „Krasnyj fakel“ („Rote Fackel“), welche gleich nebenan lag, erzählten, dass laut einer geheimen Verordnung die Fabrikschornsteine besonders viel Rauch machen sollten, mit dem Ziel die Britten zu vertreiben. Es hat nicht geholfen. Heute bekam die Uferstraße ihren alten Namen, die Fabrik „Krasnyj fakel“ existiert nicht mehr, aber die Botschaft von Großbritannien ist nach wie vor im Haus mit der Nummer 14, in der ehemaligen Villa des Zuckerbarons Charitonov. Genauer gesagt, befindet sich hier jetzt die Residenz des Botschafters.

Anfang des 19. Jahrhunderts befand sich hier eine große Villa mit einem riesigen Garten. Nach dem Moskauer Brand im Krieg gegen Napoleon im Jahr 1812 war der Kaufmann Nikifor Starkow Besitzer des Anwesens. Ende des 19. Jahrhunderts kaufte das Anwesen der Unternehmer Pawel Charitonow. Das heutige Gebäude wurde im Jahr 1891 gebaut, im Jahr 1911 wurde die Innereinrichtung vom berühmten Architekten Fjodor Schechtel umgebaut. Pawel Charitonenko übernahm von seinem Vater die größte Zuckerproduktion Russlands, welche sieben Zuckerfabriken und eine Zucker-Raffinerie enthielt. Er war ein berühmter Kunstgönner und –Sammler. Dank seiner finanziellen Unterstützung wurde in Kiew das Bohdan Chmelnyzkyj-Denkmal errichtet – eines der Kennzeichen der Stadt.

Nach der Oktoberrevolution 1917 wurde die Stadtvilla von Pawel Charitonenko verstaatlicht. Eine zeitlang war hier ein Hotel für ausländische Gäste untergebracht. Im Jahr 1920 nächtigte hier der englische Schriftsteller Herbert Wells, der Sowjetrussland besuchte. Das Ergebnis dieser Reise war das Buch „Russia in the Shadows“. Seit dem Jahr 1931 ist hier die Botschaft von Großbritannien untergebracht. Vor kurzem wurde die Villa mit großem Aufwand und viel Liebe zum Detail renoviert. Sogar Halterungen der Regenfallrohre, Schilder am Eingangstor mit der altrussischen Rechtschreibung und das Wappen über dem Balkon wurden sorgfältig erneuert. Es ist wahrscheinlich die Natur der Britten die Traditionen hochzuschätzen.

МЕСТОПОЛОЖЕНИЕ ОБЪЕКТА

Информация по экскурсии "Samoskvorechie"

Die Territorien des historischen Bezirks Samoskvorechie liegen auf der rechten (südlichen) Ufer des Flusses Moskva. Sie haben sich zum Moskau im 14. Jahrhundert angeschlossen, als russische Länder unter den Goldenen Hordenüberfällen gelitten haben. Die Kolonisten waren hauptsächlich Soldaten, Handicraftsmen und Großhändler. Ihr Leben wurde in einem Patchwork sloboda System organisiert. In 1591-1592 während der Regierung von Feodor I wurde die gekräftigte Mauer auf der Seite des heutigen Gartenrings gebaut.

Sogar jetzt kann man von den Straßennamen leicht verstehen, welchen Beruf die Einwohner vor einigen Jahrhunderten hatten. Zum Beispiel haben sich königliche Gartenbegleiter (садовники, sadovniki) am Anfang der heutigen Sadovnicheskaja Strasse von 1495 bis zum Feuer im 1701 niedergelassen; Gerber, die sich auf das Schaffell (oвчинники, ovchinniki) spezialisierten, haben ihren Namen Ovchinnikovsky Gassen gegeben; königliche Minzenarbeiter (монетчики, monetchiki) - zu Monetchikovskij Gassen, Gerichtsübersetzer (толмачи, tolmachi) zu Tolmachevsky Gassen. Die Bolshaya Ordynka Strasse wurde nach Orda genannt und war die Straße zur Goldenen Horde, und lebte die Tatar- Gemeinschaft dort am Anfang.

Während unserer Tour sind wir dabei, Ihnen über berühmte historische Gebäude in der Pyatnitskaja Strasse, der Hauptwandernstraße des Bezirks zu erzählen. Wir werden um den Staat Tretyakov Galerie spazieren gehen und die Geschichte über Tretyakov, berühmte russische Unternehmer, Sammler und Gönner der Kunst und die Geschichte, ihrer Sammlung und Galeriengebäudes erzählen.

Es gibt auch das Haus und Museum eines anderen berühmten russischen Unternehmers und Gönners der Kunst – Bakhrushin’s Museum der Theater, dass im 1896 gebaut wurde.

Berühmter russischer Schriftsteller Alexander Ostrovsky hat auch in Zamoskvorechie in der Malaya Ordynka Strasse gelebt. Wenn Sie seine Arbeiten mögen, können Sie sein Hausmuseum besuchen.

Zamoskvorechie ist wegen seiner Kirchen berühmt: die Kirche von St. Sophia der Weissheit des Gottes auf der Insel des Gärtners und ihrem Glockenturm, die Kirche von St. Georg der Siegreiche in Endova, die Kirche der Ikone “die Heiterkeit von Allen, die leiden”, die Kirche von St. Nicholas in Pyzhakh usw. Jede von ihnen hat seine eigene Geschichte und Geheimnis.

Mit Ihrem Audioführer werden Sie alle Straßen und Gassen durchgehen, einige interessante Höfe kennenlernen, die Legenden und Mythen erforschen und die Wahrheit herausfinden. Sie werden sich auf den Bänken des Bolotnaya Platz entspannen; die Bilder der Kremlkuppeln, Riese Bildsäule von Peter dem Großen, Flussdeiche nehmen, über das ehemalige Hotel Mamontov und super Luxusbalchug-Kempinskij erfahren.


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