Der Springbrunnen «Adam und Eva»

Длительность: 03:57:17
Язык экскурсии: Русский
Автор: Publisher "New book"

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Die kleine Grünanlage neben dem Eingangsgebäude der U-Bahnstation «Nowokusnezkaja» gehörte schon immer zu den beliebtesten Flanierplätzen der Moskauer. Im Sommer stand an der Stelle des heutigen Springbrunnens ein Café, welches sehr gut besucht war. Dieser Platz ist immer noch sehr beliebt: abends spielen hier Straßenmusiker und die Jugend „chillt“. Als hier vor wenigen Jahren der Springbrunnen errichtet wurde, waren die Anwohner über den Anblick nicht besonders erfreut. Mit der Zeit aber gewöhnten sie sich daran und fanden, dass die Fotos mit dem Springbrunnen im Hintergrund doch recht gut gelingen.

Bis in die 30-er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein stand an dieser Stelle die Paraskewa Pjatniza Kirche, welche auch für die Straße namensgebend war. Die schöne Kirche wurde im Barock Stil erbaut und verfügte über eine kunstvoll geschnitzte Ikonostase. Die Kirche wurde abgerissen und der Priester wurde erschossen. Nun steht hier der Springbrunnen zu der Bibelgeschichte “Adam und Eva”. Es ist bemerkenswert, dass beinahe alle Plastiken in Moskau von männlichen Bildhauern erschaffen wurden. Dieser Springbrunnen stellt eine Ausnahme dar: er wurde von zwei Künstlerinnen – Mutter und Tochter Lewinskie erschaffen. Es gibt immer Veränderungen in der Stadt Moskau.

Streng Gläubige sind manchmal empört, dass der Springbrunnen mit dem Thema des Sündenfalls an der Stelle der ehemaligen Paraskewa Pjatniza Kirche errichtet wurde. Die heilige Jungfrau Paraskewa führte ein asketisches Leben, während der Regierungszeit des römischen Kaisers Diokletian wurde sie zum Tode gepeinigt und enthauptet. Der zweite Name der Heiligen ist Pjatniza (Freitag) und gedenkt an Karfreitag und den Kreuzestod Christi...Vielen der Zeitgenossen ist diese Bedeutung von Freitag völlig unbekannt. Sie denken, dass Freitag nichts anderes als allwöchentliche Befreiung von der Arbeit ist. Die ausgelassene Stimmung auf der Straße trägt auch dazu bei.

Die Heilige Paraskjewa Pjatniza war eine christliche Märtyrerin aus dem 3. Jhd. Auf griechisch bedeutet Paraskjewa „Vorabend eines Feiertages, Freitag“ und Freitag auf Russisch wiederum Pjatniza. Paraskjewa lebte in den Jahren der Herrschaft des römischen Kaisers Diokletian in der Stadt Ikonium (heute Konya, Türkei) in Kleinasien. In der Zeit der Christenverfolgung wurde sie enthauptet. Paraskjewa ist die Schutzheilige der Felder und des Viehs. Weiterhin heißt es, dass sie Menschen von schweren seelischen Krankheiten leiden kann – beispielsweise vom Alkoholismus.

In der russisch-orthodoxen Kirche enthält die Gestalt der Heiligen Paraskewa die Züge der alt slawischen Göttin Mokuscha. Sie spann das menschliche Schicksal, war Fruchtbarkeitsgöttin und Mutter der Ernten. Einer der Tage, an welchem Mokuscha besonders geehrt wurde, ist der auf den 8. April folgende Freitag. Der 28. Oktober nach dem alten Julianischen Kalender ist nämlich der Tag von Paraskewa Pjatniza. Das Metall der Göttin Mokuscha ist Silber, der Stein – Bergkristall, das Tier – Katze. Ihr wurden folgende Symbole zugeordnet – Garn, Wollknäuel und Spindel. Mokuschas Diener waren Spinnen. Mit Mokuscha wurde außerdem ein am rechten Handgelenk gebundener Faden in Verbindung gebracht.

МЕСТОПОЛОЖЕНИЕ ОБЪЕКТА

Информация по экскурсии "Samoskvorechie"

Die Territorien des historischen Bezirks Samoskvorechie liegen auf der rechten (südlichen) Ufer des Flusses Moskva. Sie haben sich zum Moskau im 14. Jahrhundert angeschlossen, als russische Länder unter den Goldenen Hordenüberfällen gelitten haben. Die Kolonisten waren hauptsächlich Soldaten, Handicraftsmen und Großhändler. Ihr Leben wurde in einem Patchwork sloboda System organisiert. In 1591-1592 während der Regierung von Feodor I wurde die gekräftigte Mauer auf der Seite des heutigen Gartenrings gebaut.

Sogar jetzt kann man von den Straßennamen leicht verstehen, welchen Beruf die Einwohner vor einigen Jahrhunderten hatten. Zum Beispiel haben sich königliche Gartenbegleiter (садовники, sadovniki) am Anfang der heutigen Sadovnicheskaja Strasse von 1495 bis zum Feuer im 1701 niedergelassen; Gerber, die sich auf das Schaffell (oвчинники, ovchinniki) spezialisierten, haben ihren Namen Ovchinnikovsky Gassen gegeben; königliche Minzenarbeiter (монетчики, monetchiki) - zu Monetchikovskij Gassen, Gerichtsübersetzer (толмачи, tolmachi) zu Tolmachevsky Gassen. Die Bolshaya Ordynka Strasse wurde nach Orda genannt und war die Straße zur Goldenen Horde, und lebte die Tatar- Gemeinschaft dort am Anfang.

Während unserer Tour sind wir dabei, Ihnen über berühmte historische Gebäude in der Pyatnitskaja Strasse, der Hauptwandernstraße des Bezirks zu erzählen. Wir werden um den Staat Tretyakov Galerie spazieren gehen und die Geschichte über Tretyakov, berühmte russische Unternehmer, Sammler und Gönner der Kunst und die Geschichte, ihrer Sammlung und Galeriengebäudes erzählen.

Es gibt auch das Haus und Museum eines anderen berühmten russischen Unternehmers und Gönners der Kunst – Bakhrushin’s Museum der Theater, dass im 1896 gebaut wurde.

Berühmter russischer Schriftsteller Alexander Ostrovsky hat auch in Zamoskvorechie in der Malaya Ordynka Strasse gelebt. Wenn Sie seine Arbeiten mögen, können Sie sein Hausmuseum besuchen.

Zamoskvorechie ist wegen seiner Kirchen berühmt: die Kirche von St. Sophia der Weissheit des Gottes auf der Insel des Gärtners und ihrem Glockenturm, die Kirche von St. Georg der Siegreiche in Endova, die Kirche der Ikone “die Heiterkeit von Allen, die leiden”, die Kirche von St. Nicholas in Pyzhakh usw. Jede von ihnen hat seine eigene Geschichte und Geheimnis.

Mit Ihrem Audioführer werden Sie alle Straßen und Gassen durchgehen, einige interessante Höfe kennenlernen, die Legenden und Mythen erforschen und die Wahrheit herausfinden. Sie werden sich auf den Bänken des Bolotnaya Platz entspannen; die Bilder der Kremlkuppeln, Riese Bildsäule von Peter dem Großen, Flussdeiche nehmen, über das ehemalige Hotel Mamontov und super Luxusbalchug-Kempinskij erfahren.


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