Das Haus von M.Babanin

Длительность: 03:57:17
Язык экскурсии: Русский
Автор: Publisher "New book"

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In der Klimentowskij Gasse sind zwei architektonische Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Zeitepochen zu sehen. Auf einer Seite liegt eine große Kirche, welche dem heiligen Clemens von Rom geweiht ist. Auf der anderen Seite liegt an der Kreuzung mit der Nowokusnezkaja Straße ein imposantes Eckhaus mit einer Rotunde gekrönt mit einer Kuppel. Es ist das Mietshaus des Kaufmanns Babanin. Dem Haus gegenüber liegt der Laden «Purpurnyj legion» (Purpurne Legion) mit dem fliederfarbenen Schild. Der Laden ist in der ehemaligen Stadtvilla von Nikolaews untergebracht.

Das Mietshaus von Babanin wurde im Jahr 1913 nach dem Entwurf eines der geheimnisvollsten Architekten Moskaus Ernst Karlowitsch Nirnsee gebaut. Nirnsee war der erste Architekt, welcher angefangen hat solche Hochhäuser – damals „Wolkenschneider“ genannt – in Moskau zu bauen. Der Hausbesitzer war der Kaufmann Babanin, welcher durch Kurzwarenhandel zu seinem Vermögen kam. Jahrelang war er der Kirchenälteste von Paraskewa Pjatniza Kirche, welche der Pjatnizkaja Straße den Namen gab. Der Kaufmann Babanin starb im Jahr 1917 vor der Oktoberrevolution und Verstaatlichung. Einer seiner Söhne – Konstantin – war Schauspieler des Tschechow-Kunstteathers (MChAT) und einer der Gründer des Studententheaters der Moskauer Universität. Der andere Sohn Wladimir hielt nach dem Tod des Vaters den Posten des Kirchenältesten über 10 Jahre innen. Später wurde er verhaftet und zu 10 Jahren Lagerarbeit verurteilt.

Nach der Oktoberrevolution 1917 wurde das Haus von Babanin zu einem dicht bewohnten Kommunalka-Haus, wie auch viele andere Mietshäuser, umfunktioniert. Alteingesessene erinnern sich an freche Jugendliche aus dem Haus von Babanin, welche für ihre Kühnheit in der Gegend bekannt waren. Oben unter dem Hausdach befinden sich zwei große runde Fenster. Dort liegen Künstlerateliers. Im Treppenhaus ist der Fußboden aus Mettlacher Platten vom Anfang des 20. Jahrhunderts erhalten geblieben.

Auf dem Haus von Babanin ist die Plakette „Krepim oboronu CCCP“ („Wir festigen die Verteidigung der UdSSR“) angebracht. Solche Plaketten wurden in den 30-er Jahren von OSSOWIACHIM (eine paramilitärische Massenorganisation in der UdSSR) eingeführt und an den Hausfassaden befestigt. Manche solcher Plaketten sind auf Moskauer Hausfassaden immer noch zu finden. So z. B. ist eine Plakette über dem Eingangstor des Hauses mit der Nummer 17 in der Pjatnizkaja Straße zu sehen. Um eine solche Plakette zu erlangen, sollten alle Hausanwohner, einschließlich Kinder ab 12 Jahre, eine Prüfung zum Thema Luftabwehr und chemische Verteidigung ablegen. Unter den Hausanwohner sollte ein Ausbilder sein, welcher das Gebäude gegen Kampfstoffe abzuriegeln wusste. Alle Erwachsene und Kinder sollten Gasmasken besitzen und benutzen können.

Der Architekt Nirnsee baute in Moskau viele Häuser. Es gibt aber nur wenige Informationen zu seiner Persönlichkeit. In den zugänglichen Quellen gibt es nicht mal ein Foto von ihm. Sogar sein genaues Geburts- und Todesdatum sind unbekannt. Nirnsee wurde wohl um 1860 geboren und ist um 1918 gestorben. Oder verliess er Russland im Jahre 1918? Der Name des Architekten ist vermutlich deutschen Ursprungs. Ernst Nirnsee kam aber mit seinem Bruder Karl und seiner Schwester Susanne im Jahr 1898 aus Warschau nach Russland. Es ist auch unbekannt wie viele Gebäude er errichtete. Ursprünglich übernahm Nirnsee wohl Umbau und Aufstockung der bestehenden Gebäude. Sein erstes Bauprojekt war das Wohnhaus in der Petersburger Straße im Jahr 1901, gebaut im Auftrag von der Firma „Gabai“.

Nirnsee war einer der ersten pragmatischen Architekten und wechselte mit einer Leichtigkeit von einem Baustil zum anderen. Seine Bauwerke verfügen über keinen ausgeprägten persönlichen Stil. Der Wunsch des Auftraggebers war sein Stil. Vielleicht deshalb ist der Name von Nirnsee in den Listen der Moskauer Architektengesellschaft nicht zu finden. Der Architekt, der mindestens 15, eventuell über 40 Gebäude errichtete, blieb ein Fremdling unter seinen Kollegen.

МЕСТОПОЛОЖЕНИЕ ОБЪЕКТА

Информация по экскурсии "Samoskvorechie"

Die Territorien des historischen Bezirks Samoskvorechie liegen auf der rechten (südlichen) Ufer des Flusses Moskva. Sie haben sich zum Moskau im 14. Jahrhundert angeschlossen, als russische Länder unter den Goldenen Hordenüberfällen gelitten haben. Die Kolonisten waren hauptsächlich Soldaten, Handicraftsmen und Großhändler. Ihr Leben wurde in einem Patchwork sloboda System organisiert. In 1591-1592 während der Regierung von Feodor I wurde die gekräftigte Mauer auf der Seite des heutigen Gartenrings gebaut.

Sogar jetzt kann man von den Straßennamen leicht verstehen, welchen Beruf die Einwohner vor einigen Jahrhunderten hatten. Zum Beispiel haben sich königliche Gartenbegleiter (садовники, sadovniki) am Anfang der heutigen Sadovnicheskaja Strasse von 1495 bis zum Feuer im 1701 niedergelassen; Gerber, die sich auf das Schaffell (oвчинники, ovchinniki) spezialisierten, haben ihren Namen Ovchinnikovsky Gassen gegeben; königliche Minzenarbeiter (монетчики, monetchiki) - zu Monetchikovskij Gassen, Gerichtsübersetzer (толмачи, tolmachi) zu Tolmachevsky Gassen. Die Bolshaya Ordynka Strasse wurde nach Orda genannt und war die Straße zur Goldenen Horde, und lebte die Tatar- Gemeinschaft dort am Anfang.

Während unserer Tour sind wir dabei, Ihnen über berühmte historische Gebäude in der Pyatnitskaja Strasse, der Hauptwandernstraße des Bezirks zu erzählen. Wir werden um den Staat Tretyakov Galerie spazieren gehen und die Geschichte über Tretyakov, berühmte russische Unternehmer, Sammler und Gönner der Kunst und die Geschichte, ihrer Sammlung und Galeriengebäudes erzählen.

Es gibt auch das Haus und Museum eines anderen berühmten russischen Unternehmers und Gönners der Kunst – Bakhrushin’s Museum der Theater, dass im 1896 gebaut wurde.

Berühmter russischer Schriftsteller Alexander Ostrovsky hat auch in Zamoskvorechie in der Malaya Ordynka Strasse gelebt. Wenn Sie seine Arbeiten mögen, können Sie sein Hausmuseum besuchen.

Zamoskvorechie ist wegen seiner Kirchen berühmt: die Kirche von St. Sophia der Weissheit des Gottes auf der Insel des Gärtners und ihrem Glockenturm, die Kirche von St. Georg der Siegreiche in Endova, die Kirche der Ikone “die Heiterkeit von Allen, die leiden”, die Kirche von St. Nicholas in Pyzhakh usw. Jede von ihnen hat seine eigene Geschichte und Geheimnis.

Mit Ihrem Audioführer werden Sie alle Straßen und Gassen durchgehen, einige interessante Höfe kennenlernen, die Legenden und Mythen erforschen und die Wahrheit herausfinden. Sie werden sich auf den Bänken des Bolotnaya Platz entspannen; die Bilder der Kremlkuppeln, Riese Bildsäule von Peter dem Großen, Flussdeiche nehmen, über das ehemalige Hotel Mamontov und super Luxusbalchug-Kempinskij erfahren.


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