Christi-Himmelfahrtskirche

Длительность: 01:54:33
Язык экскурсии: Русский
Автор: Publisher "New book"

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Die Christi-Himmelfahrtskirche wurde 1532 auf Weisung des Moskauer Großfürsten Wassili des Dritten errichtet. Laut Überlieferung wurde dieses Gotteshaus nach einem Gelübde anlässlich der Geburt seines Thronfolgers – des künftigen Zaren Iwan des Vierten (des Schrecklichen) gebaut. Es ist schwer zu sagen, ob das stimmt oder ob es nur eine Legende ist. Einige Wissenschaftler sind der Auffassung, dass es ausgeschlossen sei, dass so eine prunkvolle und aus bautechnischer Sicht komplizierte Kirche in so kurzer Zeit errichtet werden konnte. Denn das Gotteshaus wurde schon zwei Jahre nach der Geburt von Iwan dem Schrecklichen eingeweiht. Vermutlich wurde der Grundstein für die Himmelfahrtskirche als "Gebet in Stein" über die Bescherung eines Thronfolgers gelegt.

Der Name des Baumeisters, der die Himmelfahrtskirche errichtet hat, ist nicht genau bekannt. Die meisten Wissenschaftler neigen dazu, dass es der berühmte italienische Baumeister Petrok Maly war, der zur selben Zeit im Auftrag von Jelena Glinskaja die Festungsmauer für Kitai-gorod in Moskau errichtete. Ob das stimmt, ist unbekannt, aber es steht fest, dass der Autor der Himmelfahrtskirche sich eindeutig in der italienischen Baukunst auskannte. Darauf weisen die Bauelemente und Techniken dieser wunderbaren Kirche hin. Wer der Baumeister, der dieses zierliche Wunder aus weißem Kalkstein schuf, auch sein mochte, er war ein herausragender Meister. Seine Schöpfung ist tadellos.

Ein interessantes Detail: in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde während der Restaurationsarbeiten an einem Kapitell der Himmelfahrtskirche das Datum "1533" entdeckt, das in arabischen Zahlen nach neuer Zeitrechnung, die damals in Russland noch nicht eingeführt war, eingemeißelt war. Dies zeugt davon, dass am Bau der Kirche ausländische Meister beteiligt waren, und spricht dafür, dass die Verkleidungsarbeiten auch nach der Einweihung des Gotteshauses fortgesetzt worden sind.

Die zierliche emporstrebende Himmelfahrtskirche spielte eine wichtige Rolle in der geistigen Symbolik der damaligen Zeit. Ihre Zeitgenossen empfanden sie sowohl als Zeichen für die Auferstehung Christi und Weg ins Himmlische Reich, als auch als die Wiederkehr Christi.

Die Himmelfahrtskirche wurde offensichtlich als Wachtturm genutzt. Davon zeugt der Aussichtsturm auf der Spitze des Zeltdachs. Zu ihm führt eine Kettenleiter, die mit der Wendeltreppe im Mauerwerk des Gotteshauses verbunden ist.

Die Christi-Himmelfahrtskirche ist eine der ersten, wenn nicht überhaupt die erste, Zeltdachkirche aus Stein in Russland. Über lange Jahre, bis der Bau des Glockenturms "Iwan der Große" im Kreml unter Boris Godunow abgeschlossen wurde, blieb sie der höchste Bau. Sie ist 62 m hoch. Dabei sind die Innenräume der Kirche relativ klein – sie wurde ursprünglich als Hauskirche für die Familie des Großfürsten errichtet. Das Gotteshaus stellt einen Zentralbau dar: all seine Fassaden sind gleichartig gestaltet, selbst der Altarteil ist äußerlich auf keinerlei Weise gekennzeichnet. Das im Grundriss kreuzförmige Gotteshaus wird von einem hohen Zeltdach gekrönt. Unten ist das Gotteshaus von einer Galerie mit Gang umgürtet. Ursprünglich war sie offen, und hinter dem Altar war der Platz des Zaren, von dem aus der Zar nach dem Gottesdienst den Almosen verteilte.

Die erste Gemahlin des Moskauer Großfürsten Wassili des Dritten war Solomonia Saburowa. Er wählte sie unter fast anderthalbtausend Töchtern von Adligen und Bojaren – die Bräute wurden aus dem gesamten Land nach Moskau zur Brautschau des Herrschers gebracht. Sie lebten zwanzig Jahre lang zusammen, aber die Ehe blieb kinderlos, und sie hatten keinen Thronfolger. Da entschied sich der Großfürst dazu, ein zweites Mal zu heiraten. Zu damaligen Zeiten waren jedoch Scheidungen nicht üblich, deshalb wurde Solomonia gegen ihren Willen zur Nonne geschoren. Metropolit Warlaam, der gegen diesen Beschluss entschieden Einspruch erhob, wurde seines Amtes enthoben. Es heißt, dass der Patriarch von Jerusalem Markus damals dem Fürsten prophezeit hat: "Wenn du zum zweiten Mal heiratest, bekommst du ein böses Kind. Dein Reich werden Schrecken und Trauer erfüllen, und das Blut wird in Strömen fließen".

Mit der Geburt der Nachfolger von Wassili dem Dritten sind einige merkwürdige und dunkle Geschichten verbunden. Eine davon berichtet von der Kinderlosigkeit Solomonias, der Gattin Wasili des Dritten. Gemäß zahlreicher Zeugenberichte von Ausländern sei da nicht alles so einfach gewesen. In seinem „Die Moskovitische Chronica“ schrieb Baron Sigismund von Herberstein: "Zur Zeit unserer damaligen Ankunft in Moskowien schworen einige, dass Solomea einen Sohn Namens Georgi gebar, welchen sie niemandem zeigen wollte. Darüber hinaus erzählte man sich, dass, als zu ihr irgendwelche Leute gesandt wurden, um die Wahrheit herauszufinden, sie jenen erwiderte, sie seien des Anblicks ihres Kindes nicht würdig, und werde ihr Sohn seine Größe einst annehmen, so werde er sich für diese Erniedrigung seiner Mutter rächen. Einige widersprachen hartnäckig der Tatsache, dass die Königin gebar. Die Meinung des Volksmundes dazu ist geteilt".

Es gibt die Legende, dass Solomonia, die Gattin Wassili des Dritten nach langen Jahren kinderloser Ehe ihm doch einen Thronsohn gebar. Der Sohn sei Georgi genannt worden. Als Beweis für diese Legende wird daran erinnert, dass Wassili der Dritte 1527 den Grundstein für die Kirche Georg des Drachentöters vor dem Frolow-Tor des Kremls legte. Diese Geschichte vom älteren Bruder Iwan des Schrecklichen wird indirekt mit dem Fund eines verborgenen Grabes im Kloster, in welches Solomonia Saburowa verbannt worden ist, verbunden: dort fand man im Kindessarg eine Stoffpuppe.

In den Werken von Andrei Kurbski, einem politischen Gegner Iwan des Schrecklichen, gibt es eine Niederschrift darüber, wie der russische Zar zur Welt kam. Vierundzwanzig Jahre lang blieb der Vater Iwan des Schrecklichen, Wassili der Dritte, kinderlos. Was auch immer versucht wurde, welche Kräuter auch immer angelegt und welche Quacksalberei erprobt wurde, es half nichts. Laut Bericht von Kurbski suchte Wassili der Dritte „alte Magier von überall her, um sich zu helfen“. Viele Zauberer wurden zum Hof gebracht, doch ihre Zauberkünste blieben ohne Erfolg. Daraufhin wurden Zauberer aus Korely, einer alten Stadt im Nordwesten von Russland, berufen. So brachte man nach Moskau „alte Diener Satans“. Mit deren Hilfe wurden vom „elendsten Samen“ Wassilis zwei Söhne geboren. Der eine wurde „zum grausamen Blutsauger“. Der andere „ohne Sinn und Gedächtnis und sprachlos“. Gemeint sind der spätere russische Zar Iwan der Schreckliche und sein schwachsinniger Bruder Juri, der im Alter von einunddreißig Jahren verstarb.

Nach altem Volksglauben wurde der älteste Sohn Wassili des Dritten, Georgi, dessen Geburt niemals offiziell bestätigt wurde, schon im Kindesalter in die Wälder von Kersh gebracht und dort in einer Einsiedelei großgezogen. Später wurde er zum berühmten Räuber Kudejar – einem russischen Pendant zu Robin Hood. Die Legende von Kudejar war nicht nur in der Volksdichtung verbreitet, auch in der Literatur des 19. Jahrhunderts widmete man ihm einen Roman, eine Erzählung und einen Epos. Und das „Lied von den zwölf Räubern“, die Vertonung eines Gedichts von Nekrassow, gehörte zum Repertoire des berühmten russischen Basssängers Fjodor Schaljapin.

Zur zweiten Gemahlin des Moskauer Großfürsten Wassili des Dritten wurde die Schönheit Jelena Glinskaja. Laut alter Sage stammen ihre Vorfahren von Chan Mamai ab, dem berühmten mongolischen Heeresführer. Da die erste Ehe des Großfürsten die Thronfolger-Erwartungen nicht erfüllte, trat man an die zweite Gemahlin mit besonders großen Hoffnungen heran. Aber auch in dieser Ehe kam das Kind nicht bald. Vier Jahre lang wartete die Zarenfamilie auf die Geburt des Thronsohnes. 1530 kam der langerwartete Erstling Iwan, der spätere Herrscher Iwan der Schreckliche, zur Welt. Wassili der Dritte war damals bereits vierundfünfzig Jahre alt. Bald darauf wurde der zweite Sohn Juri geboren.

1533, ein Jahr nach der Geburt des zweiten Zarensohns Juri, starb dessen Vater Großfürst Wassili der Dritte eines plötzlichen Todes an einer Blutvergiftung, die durch eine Eiterbeule an der Hüfte verursacht war. Angesichts des Todes überließ er den Thron seinem Sohn Iwan. Seiner „Gemahlin Olena“ und dem Bojarenrat befahl er „den Staat unter seinem Sohn“ bis zu dessen Volljährigkeit zu halten. Es begann das blutige Herrschen Iwan des Schrecklichen, mit dessen Sohn Fjodor Iwanowitsch die Rurikiden-Dynastie endete.

МЕСТОПОЛОЖЕНИЕ ОБЪЕКТА

Информация по экскурсии "Kolomenskoye"

Kolomenskoye ist ein netter Park, und ein ehemaliger königlicher Stand,der einige Kilometer nach Südosten von Stadtzentrum Moskaus auf der alten Straße, die zur alten malerischen Stadt Kolomna (folglich der Name) führt, liegt.

Der Bereich überblickt die steilen Banken des Flusses Moskva. Diese Tatsache wird Ihnen erlauben, viele große Panoramafotos zu tun. Das ist auch ein Platz, wo Volksfeste stattfinden: Honig und Handfertigkeitshandelsmessen, religiöse Feste und Umzüge. Wenn Sie die Malerei mögen, ist dieser Platz richtig, um Natur, Stadtlandschaften und Kirchen zu malen.

Der Bereich ist mit Cafés und Restaurants, die traditionelle russische Kochkunst in Blockhäusern anbieten, reich. Versuchen Sie russische Pfannkuchen mit der verschiedenen Füllung, die kleinen und großen Kuchen und den Honigkuchen.

Das Dorf Kolomenskoye wurde zuerst im Testament von Ivan Kalita 1339 erwähnt. Als Zeit vorbeigegangen ist, wurde das Dorf als ein Lieblingslandstand von großartigen Prinzen von Muscovy entwickelt. Die früheste vorhandene Struktur ist die außergewöhnliche Besteigungskirche (1532) im weißen Stein gebaut, um der lang erwarteten Geburt eines Thronserben, des Zukunften Iwans der Schrecklich zu gedenken. Die erste Steinkirche hat keine kanonische "Weiße Säule" (weil es manchmal darauf verwiesen wird), die als eine atemberaubende Brechung von der byzantinischen Tradition gekennzeichnet ist. Seinen hervorragenden Wert für die Menschheit ist anerkennend, UNESCO hat sich dafür entschieden, die Kirche auf der Welterbeliste einzuschreiben.

Der Landbesitz war einer der Lieblingsplätze für Iwan den Schrecklichn. Er hat gepflegt, hier seinen Namenstag im August zu feiern.

In XVI-XVII Jahrhunderten entwickelte dort ein einzigartiges architektonisches Ensemble, das der Idee vom feierlichen königlichen Wohnsitz untergeordnet ist, der von großer künstlerischer und historischer Wichtigkeit ist. Der Höhepunkt von Kolomenskoye wird mit der Regierung von Alexey Mikhailovich vereinigt - Kolomenskoye war sein Lieblingswohnsitz auch. In 1667-1668 wurde ein großartiger Holzpalast (das Achte Wunder der Welt), der 250 Zimmer hatte, gebaut. Der Komplex dee königlichen Gebäude wurde durch die Wand mit drei Toren umgeben: Vorderseite, Zurück und Garten.

Die zukünftige Kaiserin Elizabeth Petrovna ist im Palast 1709 geboren gewesen, und Zar Peter der Große hat einen Teil seiner Jugend hier ausgegeben. Nach der Abfahrt des Gerichts nach St. Petersburg ist der Palast ins Zerfallen gefallen, so dass sich Catherine II geweigert hat, es ihren Moskauer Wohnsitz zu machen. Auf ihren Ordnungen wurde der Holzpalast 1768 abgerissen, und durch eine viel bescheidenere Stein-Und-Ziegelstruktur ersetzt.

Zum Glück haben ausführliche Pläne des Palastes des 17. Jahrhunderts überlebt, und Moskauer Regierung hat eine umfassende Rekonstruktion 2010 vollendet.


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